Verein arbeitet an Konzept für Ausschank vom 12. bis 28. August

Pläne für Uelzener Weinmarkt

Wie schon bei einem kurzfristig im letzten Sommer organisierten Weinausschank sollen auch 2021 alle Besucher an Tischen Platz nehmen, so die aktuellen Pläne.
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Wie schon bei einem kurzfristig im letzten Sommer organisierten Weinausschank sollen auch 2021 alle Besucher an Tischen Platz nehmen.
  • Norman Reuter
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Diese Nachricht dürfte Fans des Uelzener Weinmarktes freuen: Vom 12. bis 28. August ist ein Ausschank an der St.-Marien-Kirche geplant. 

Uelzen – Er gehört seit gut 50 Jahren zu Uelzen. Die Rede ist vom Weinmarkt. Das Bild, das Besucher kennen: Tausende tummeln sich Abend für Abend an der St.-Marien-Kirche in Uelzen, um in lockerer Runde einen guten Tropfen zu genießen. In Pandemie-Zeiten schwer vorstellbar. Und dennoch: Der Verein „Weinmarkt Uelzen“ will auch in diesem Jahr Traditionspflege wagen. „Ein Antrag ist gestellt“, sagt Ingo Schulte. Vom 12. bis 28. August sei der Ausschank geplant.

Fans der Veranstaltung dürfte diese Nachricht freuen. Allerdings ein Weinmarkt wie in Vor-Corona-Zeiten wird es nicht. „Eng an eng stehen, das ist in diesem Jahr nicht möglich“, sagt Ingo Schulte. Wie er schildert, wird zurzeit noch am Hygienekonzept gearbeitet. „Wir werden alles mit Gesundheits- und Ordnungsamt besprechen“, so Schulte.

Stand jetzt, soll wie in den Vorjahren die gesamte Fläche von 1700 Quadratmetern bespielt werden. Als Händler auftreten werden jedoch nur Mitglieder des Vereins – das habe auch Haftungsgründe, schildert Schulte. Der Einlass ist eine organisatorische Baustelle: „Wir gehen davon aus, dass die drei Gs zum Tragen kommen – Getestete, Geimpfte, Genesene“, so Schulte. Die Besucher werden sich dann an Tische zu setzen haben, so die Überlegungen. Zumindest Letzteres erinnert auch an einen im Sommer letzten Jahres kurzfristig aufgelegten Ausschank, der an einem Wochenende stattfand, damit nicht gänzlich Weinmarkt-Gefühl verzichtet werden musste (AZ berichtete).

Zum Weinmarkt gehören stets auch Abende mit Auftritten von Musikern. Dazu laufen nach Auskunft von Schulte die Gespräche. Er verweist auf mögliche Anknüpfungspunkte an den Kultursommer, der von Ende Juli bis in den September hinein in Uelzen stattfinden soll. In diese Zeit fällt auch der geplante Weinmarkt. „Wir arbeiten ja auch mit der Musikschule zusammen“, sagt Schulte.

Den Vereinsmitgliedern stehen noch einmal zehn bis 14 Tage intensiver Beratungen bevor, wie Schulte schildert. „Dann werden wir klarer sehen.“

Unter Pandemie-Bedingungen das Event zu organisieren, ist in jedem Fall mit mehr Aufwand verbunden. Der Verein nimmt das aber auf sich. Das hat mehre Gründe. Der eine: „Wir lechzen doch alle danach, diese schönen Dinge zu erleben. Der Weinmarkt bringt Lebensfreude und Lebenskultur in die Stadt.“ Schulte will aber auch nicht verhehlen: „Wir haben sehr unter dem Lockdown gelitten. Der Weinmarkt ist auch wirtschaftlich für uns wichtig.“

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