Kreis will mit Projekt der drohenden medizinischen Unterversorgung begegnen

„Pille“ gegen Ärztemangel

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Fehlen Ärzte, ist mit langen Wartezeiten zu rechnen. Soweit soll es im Landkreis Uelzen gar nicht erst kommen. Dazu beteiligt sich der Landkreis an dem Landesprojekt „Gesundheitsregionen Niedersachsens“.

Uelzen/Landkreis. 65 niedergelassene Hausärzte zählt der Landkreis Uelzen. 13 von ihnen sind älter als 63 Jahre.

Perspektivisch, so sagt Oliver Christoffers, Geschäftsführer der Lüneburger Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, drohe der Region damit eine ärztliche Unterversorgung. Holger Schmidt, Sprecher der Kassenärzte im Landkreis Uelzen, stimmt in dieses Klagelied mit ein. Noch gebe es keine Probleme, aber künftig könnte es eng werden – vor allem in der Fläche. „Es ist eine Generationenfrage. Die Menschen zieht es in die Stadt, das gilt auch für Ärzte“, umreißt er die Situation. Andernorts im Land führte sie bereits zu einer ärztlichen Unterversorgung. Im Landkreis Uelzen soll es soweit gar nicht erst kommen.

Der Landkreis beteiligt sich künftig an einem kürzlich aufgelegten Projekt der Landesregierung mit dem Titel „Gesundheitsregionen Niedersachsens“ – quasi als „Pille“ gegen Ärztemangel.

Von Norman Reuter

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