Kreisverwaltung prüft derzeit die Errichtung auf dem Betriebsgelände in Borg / Investition soll sich refinanzieren

Photovoltaikanlage für die Deponie

Für das Gelände des Abfallwirtschaftsbetriebes in Borg wird eine Photovoltaikanlage geplant. Der Landkreis untersucht derzeit, mit welchen Kosten zu rechnen sind. Archivfoto: Ph. Schulze

Uelzen. Eine Photovoltaik-anlage soll auf der Deponie des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) in Borg installiert werden. Die Kreisverwaltung prüft derzeit, welche Dächer sich dafür eignen und in welcher Größe eine Anlage dort aufgebaut werden kann.

Daraus ergibt sich dann die Leistung und die Kalkulation der Kosten. Die Investition soll sich refinanzieren aus dem Bereich des AWB, erklärt Baudirektor Frank Peters.

Der Betriebsausschuss des Landkreises hat auf seiner jüngsten Sitzung empfohlen, dass die Kreisverwaltung eine Ausschreibung für den Bau vorbereiten soll. Der Landkreis hat bereits mit Ingenieurbüros gesprochen, die die Planungen in Gang setzen wollen, sagt Peters.

Nach dem Willen des Ausschusses soll die Anlage noch in diesem Jahr gebaut werden. Im März oder April wird sich der Ausschuss erneut mit dem Thema befassen. Bis dahin soll eine Kalkulation für die Anlage stehen. „Wenn wir es endlich schaffen, dass bis Mitte des Jahres 2012 eine oder zwei Anlagen in Betrieb gehen können, ist noch mit einer Rendite auf das eingesetzte Kapital von sechs bis acht Prozent zu rechnen“, erklärte in einem entsprechenden Antrag der Vorsitzende der Kreistagsgruppe CDU/FDP/RRP, Claus-Dieter Reese. Zurzeit würden Dachanlagen zu einem Preis von 2000 bis 2200 Euro je Kilowatt Anschlusswert erstellt werden.

Zuvor war bereits eine Photovoltaikanlage für den AWB in Oldenstadt vorgeschlagen worden. Die Pläne wurden vom Landkreis nicht weiter verfolgt, da die Anlage relativ klein werden würde. Reese hatte im Rahmen des Antrags auch den Bau von einer oder zwei Windkraftanlagen auf dem Betriebsgelände des AWB zur Diskussion gestellt. Das sei allerdings abhängig vom Raumordnungsprogramm. Daher müsse zunächst festgelegt werden, wie weit sich künftig das Vorranggebiet erstrecken wird und ob das das Gelände des AWB einbeziehe, erläutert Peters. Derzeit seien die für Windkraftanlagen ausgewiesenen Flächen voll.

Von Diane Baatani

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