Arbeitsagentur will Erwerbslose ohne Berufsabschluss „fit“ machen

Pflege bietet neue Chancen

+
Bedarf an Mitarbeitern in der Kranken- und Altenpflege gibt es immer wieder. Die 21-jährige Fatme Berri hat sich für den Beruf der Altenpflegerin entschieden und macht eine Ausbildung an der Seniorenresidenz „An der Rosenmauer“ in Uelzen.

Uelzen. Mit einer Qualifizierungsoffensive will die Agentur für Arbeit in diesem Jahr junge Erwerbslose ohne einen Berufsabschluss fit für den Arbeitsmarkt machen.

Das kündigte Bernd Passier, Geschäftsführer der Agentur Uelzen-Lüneburg, gestern im Rahmen eines Pressegesprächs an. Ziel sei es, so Passier, unter 35-Jährige durch Umschulungen und Fördermaßnahmen aus der Erwerblosigkeit zu holen. Dabei werde genau hingeschaut, welche Berufsbranchen einen Bedarf an Mitarbeitern hätten. „Entsprechend qualifizieren wir die Männer und Frauen für die Berufe“, sagte Passier. Einen Mangel an Mitarbeitern verzeichne nach wie vor die Alten- und Krankenpflege – das Gesundheits- und Sozialwesen meldete im vergangenen Jahr 359 freie Stellen im Agenturbezirk Uelzen-Lüneburg. Auch im Handwerk sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe würden sich für die Betroffenen gute Chancen bieten, unterzukommen.

Für den Kreis Uelzen sind gegenwärtig 565 Arbeitslose gemeldet, die von der Förderoffensive profitieren können. Das Gros, 463 Erwerbssuchende, zählt zu der Gruppe der sogenannten Langzeitarbeitslosen, erhält damit Leistungen der Grundsicherung, auch Hartz IV genannt. „Wir sind uns bewusst, dass wir gerade bei Langzeitarbeitslosen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nur schwer im ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen, eine Einzelfallbetreuung brauchen“, so Passier. Für jeden Einzelnen werde deshalb ein Profiling gegeben, bei dem die Stärken und Schwächen sichtbar würden.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe oder in unserem E-Paper.

Von Norman Reuter

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare