Florian Moitje wechselt im März zur Diakonie

Pastor verlässt Marien-Gemeinden in Uelzen und Veerßen

Er bleibt der Region ein wenig erhalten: Florian Moitje wird mit einer halben Stelle im Verein „Lebensraum Diakonie“ tätig sein. An mehreren Tagen der Woche wird er aber auch in Hildesheim arbeiten.
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Er bleibt der Region ein wenig erhalten: Florian Moitje wird mit einer halben Stelle im Verein „Lebensraum Diakonie“ tätig sein. An mehreren Tagen der Woche wird er aber auch in Hildesheim arbeiten.

Uelzen – Florian Moitje verlässt als Pastor die beiden Kirchengemeinden St. Marien in Uelzen und Veerßen. Er wechselt zum 1. März in die Diakonie. Die neuen Aufgaben bezeichnet er als „spannende Herausforderung“.

Nach mehr als zehn Jahren, die er als Pastor im Landkreis Uelzen aktiv war, ist der Abschied von den Kirchengemeinden aber keine Selbstverständlichkeit für ihn: „Ich merke in diesen Tagen sehr deutlich, wie schwer es mir fällt“, sagt der 38-Jährige.

In den beiden Gemeinden war er für die Konfirmanden zuständig, betreute Veerßen als Pastor mit Gottesdiensten, Taufen und Bestattungen. Mit der Diakonie gab es bereits Berührungspunkte.

Als sich der hiesige Diakonieverband mit dem Herbergsverein aus Lüneburg zum Verein „Lebensraum Diakonie“ zusammenschloss, saß Florian Moitje für den Uelzener Kirchenkreis bei den Fusionsgesprächen mit am Tisch. Übergangsweise war er sogar, als Gabriel Siller in den Ruhestand gegangen war, zum Geschäftsführer des Diakonie-Verbandes erhoben worden.

Das waren Zeiten, in denen der 38-Jährige verstärkt mit Finanzen und Personalplanung zu tun hatte. Bei seiner künftigen Arbeit für die Diakonie Himmelsthür, die ihren Sitz in Hildesheim hat und als Unternehmen unter anderem Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen unterhält, kommt ihm dies zupass. Die Stelle sei so angelegt, dass er sich weiter qualifizieren werde, schildert Moitje. Berufsbegleitend hatte er in den zurückliegenden Jahren schon Diakonie-Management studiert.

Florian Moitje, der in Zeven bei Bremen geboren wurde, bleibt der Region auch erhalten. Er wird mit einer halben Stelle im „Lebensraum Diakonie“ tätig sein. Wie er es ausdrückt, sei es seine Aufgabe als ausgebildeter Pastor, zu zeigen, dass die Diakonie einen kirchlichen Bezug hat. Er steht unter anderem Mitarbeitern als Diakonie-Pfarrer zur Verfügung, wenn sie Gesprächsbedarf haben.

Florian Moitje wird zunächst mit seiner Frau, die Pastorin in Wichmannsburg ist, auch im Veerßer Pfarrhaus wohnen bleiben. So wird der 38-Jährige im Uelzener Ortsteil weiter anzutreffen sein. Wer sich dennoch verabschieden möchte: Am Sonntag, 8. März, hält Florian Moitje um 10. 30 Uhr seinen letzten Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche in Uelzen. Nachmittags um 15 Uhr findet dann die offizielle Verabschiedung in Veerßen statt.

VON NORMAN REUTER

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