Herzog-Ernst-Gymnasium kooperiert mit Wirtschaftsunternehmen

Partner für die Zukunft

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Vorne (von links): Imke Brammer Rahlfs (Uelzener Versicherung), Schulleiterin Ursula Schreiter-Antonius, Stefanie Herrmann und Sabrina Heitmann (Sparkasse Uelzen). Mitte: Beate Krüger (Uelzener Versicherung), Marlene Manke (11. Jahrgang), Werner Muhs. Hinten: Moritz Emme (9A), Marc Scheidel (11. Jahrgang; Schulsprecher), Sophie Jeschke (9A).

Uelzen. Unter dem Leitsatz „Wirtschaft trifft Schule“ wird das Herzog-Ernst-Gymnasium (HEG) künftig enger mit den Unternehmen in der Region verzahnt. Zu diesem Zweck schloss die Schule nun eine Kooperationsvereinbarung mit der „Initiative Arbeiten und Leben in Uelzen“.

„Die Arbeitgeberinitiative ist mit dieser Idee an uns herangetreten“, erinnert sich Werner Muhs, Fachobmann des Bereichs Politik-Wirtschaft am HEG. Der Kooperationsvertrag enthalte vier Bausteine: Fach- und Führungskräfte der Partner-Unternehmen informieren über bestimmte Themen im Unterricht, bei der Vergabe von Praktikumsplätzen für Schüler arbeitet man eng zusammen und auch Betriebsbesichtigungen sind ein Bestandteil der Vereinbarung. Muhs: „Darüber hinaus besteht die die Möglichkeit, ein Feedback von Personalfachleuten zu eigenen Bewerbungsschreiben zu erhalten.“ Die Anfertigung dieser Schreiben ist zuvor Thema im Deutschunterricht der neunten Klassen. „Der Unterricht wird von den praxisnahen Elementen bereichert und belebt“, freut sich Muhs. „Vor allem aber profitieren die Schüler von der fundierten Berufsorientierung durch Praktika, Betriebsbesuche und die Gespräche mit Fachkräften“, ist sich der 61-Jährige sicher. „Und sie erhalten gezielte Unterstützung bei den eigenen Bewerbungen.“

Bei der Umsetzung der Kooperation können die Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg sowie die Uelzener Versicherungen als zentrale Ansprechpartner der Schule auf die insgesamt 16 Mitgliedsunternehmen der Arbeitgeberinitiative zurückgreifen. „Das heißt, bei Anliegen, die zum Beispiel nicht den kaufmännischen Bereich betreffen, vermitteln wir an ein entsprechendes Partnerunternehmen“, erklärt Stefanie Herrmann von der Sparkasse. So erhielten die Schüler einen genauen Einblick in unterschiedliche Berufsfelder und Themenbereiche der Wirtschaft. Die Unternehmen machen auf diese Weise künftige Arbeitnehmer auf sich aufmerksam und bieten ihnen die Möglichkeit, in der Region zu bleiben.

Von Karsten Tenbrink

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