Baustellen im Landkreis: Schwertransport mit Maschinen darf nicht fahren

Parkhaus-Abriss in Uelzen verzögert sich erneut

Das Parkhaus am Uelzener Bahnhof ist marode. Es soll abgetragen werden, der Abriss verzögert sich aber erneut.
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Das Parkhaus am Uelzener Bahnhof ist marode. Es soll abgetragen werden, der Abriss verzögert sich aber erneut.

Uelzen/Varrel – Der Abriss des Parkhauses am Uelzener Hundertwasser-Bahnhof verzögert sich erneut. Eigentlich sollte das Bauwerk ab heute abgetragen werden.

Die beauftragte Firma kann aber derzeit in Varrel (Landkreis Diepholz) stationierte Maschinen, die für den Abriss benötigt werden, nicht in die Hansestadt transportieren. Ihr Antrag für den Schwertransport wurde von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr abgelehnt. So teilt es die Hansestadt mit.

Im städtischen Ausschuss für Gebäudewirtschaft, der gestern Nachmittag tagte, führte Andre Schlothane, Leiter des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft, aus, dass der Grund für den abgelehnten Antrag die Baustellensituation im Landkreis Uelzen sei. Die eingerichteten Umleitungsstrecken seien nicht für einen Schwertransport ausgelegt.

Die Arbeiten an der B4 im Nordkreis zwischen Bienenbüttel und Barumer Kreuz sind inzwischen nahezu abgeschlossen. Wie Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull erklärte, solle nun der Schwertransport über den Norden des Landkreises in die Stadt geführt werden. Bis die Genehmigung dafür vorliege, könnten aber noch ein bis zwei Wochen vergehen.

Es ist nicht die erste Verzögerung zum Abriss des Parkhauses. Ursprünglich sollte dieser bereits im Juli starten, die Corona-Pandemie sorgte aber für einen zeitlichen Verzug. Der 16. September wurde als neuer Termin herausgegeben, nun kann auch er nicht gehalten werden.

Wie Karsten Scheele-Krogull erklärt, habe der spätere Starttermin für den Abriss keine Auswirkung auf den geplanten Neubau des Parkhauses. Mit diesen Arbeiten soll im Frühjahr 2021 gestartet werden.  nre

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