Fahrräder kontrolliert / Lüneburger Polizei ermittelt gegen 18-Jährigen wegen versuchter Vergewaltigung

Ordnungshüter nehmen Drahtesel ins Visier

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Die Polizei kontrolliert in diesen Tagen verstärkt die Verkehrssicherheit von Fahrrädern im Landkreis Uelzen.

Oetzendorf. In ein Bauernhaus in Oetzendorf, das zurzeit renoviert wird, wollten Unbekannte am vergangenen Wochenende einbrechen. Die Täter versuchten sich an einem Metallfenster, scheiterten jedoch, sodass nur Sachschaden entstand.

Hinweise nimmt die Polizei Bad Bevensen unter der Rufnummer (0 58 21) 98 78 10 entgegen.

Uelzen/Bad Bevensen. Bereits in den letzten Wochen war die Polizei an verschiedenen Schulen in Stadt und Landkreis Uelzen präsent und kontrollierte insbesondere die Verkehrssicherheit der Fahrräder von Schülern. Auch am Montag überprüften Beamte an der Kooperativen Gesamtschulen Bad Bevensen, Klein Bünstorfer Straße, und der Georgsanstalt an der Esterholzer Straße in Uelzen Fahrräder. Dabei nahm die Polizei insgesamt 56 Drahtesel unter die Lupe und stellte einige Mängelmeldungen aus. Auch gestern Morgen kontrollierten Beamte an der Gudesstraße die Fahrradfahrer – mehrere Räder beanstandeten sie. Zwei Radler erwarten Bußgelder, da sie in der Vergangenheit schon aufgefallen waren beziehungsweise sich äußerst uneinsichtig gezeigt hatten. Weitere Kontrollen werden folgen.

Lüneburg. Nach einem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau am Mittag des 2. Juli ermittelt die Polizei jetzt gegen einen 18-Jährigen aus dem Landkreis Lüneburg wegen versuchter sexueller Nötigung/Vergewaltigung. Der junge Mann soll der Frau, wie berichtet, in einem Bürogebäude an der Lessingstraße in den Keller gefolgt sein, sie mit einem Messer bedroht und sexuell belästigt haben. Die Frau setzte sich zur Wehr, sodass der Täter von ihr abließ und zu Fuß aus dem Haus in unbekannte Richtung verschwand, so die Polizei. Die Frau wurde leicht verletzt. Eine Fahndung nach dem jungen Mann verlief ohne Erfolg. Im Rahmen der Ermittlungen geriet der 18-Jährige nun jedoch in das Visier der Ermittler. Er schweigt bislang zu den Vorwürfen.

Lüneburg. Eine Verkehrsunfallflucht unter Alkoholeinfluss ohne gültigen Führerschein legte ein 40-jähriger Autofahrer am Montagabend an der Schießgrabenstraße in Lüneburg hin. Ein 33-jähriger Mercedes-Fahrer hatte gegen 21 Uhr an der Kreuzung Altenbrückertorstraße vor einer roten Ampel halten müssen, als der 40-Jährige von hinten auf den Mercedes auffuhr. Nach der Kollision versuchte der Verursacher zu flüchten, konnte jedoch durch den Mercedes-Fahrer gestellt werden, der die Polizei alarmierte. Bei dem 40-Jährigen stellten die Beamten einen Alkoholwert von 2,36 Promille fest – fanden allerdings keinen Führerschein. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von gut 3000 Euro.

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