Oppositionsparteien sehen Gymnasien in Gefahr

Schelte für Schulpolitik

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Wird es Neuanstellungen am Lessing-Gymnasium geben?

nre Uelzen/Landkreis. Politiker aus dem Kreis von CDU und FDP – die Parteien bildeten die vorige Landesregierung – lassen an der rot-grünen Schulpolitik kein gutes Haar. An die neue Landesregierung hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer aus Suderburg zu Schuljahresbeginn die Frage gestellt:

„Welche Auswirkungen haben die Umschichtungen von Lehrerstellen auf die Gymnasien im Kreis Uelzen?“ Denn nach dem Regierungswechsel hatte Rot-Grün angekündigt, nicht alle frei werdenden Stellen an den Gymnasien wieder neu zu besetzen.

Die Antwort der Regierung ist für Hillmer alles andere als zufriedenstellend.

Das Schuljahr habe längst begonnen, inzwischen seien Herbstferien, aber: Die konkrete Unterrichtsversorgung an den Gymnasien sei seitens der Regierung noch unklar. Für Neueinstellungen würden die Daten „voraussichtlich im Dezember 2013“ vorliegen, heißt es in der Antwort an Hillmer. Festzuhalten sei, so der CDU-Politiker, dass es bislang an den Gymnasien keine Stellenneubesetzungen gegeben habe. Hillmer kritisiert: „Die Auswertung aller schulischen Daten kann sich durchaus längere Zeit hinziehen. Wenn aber ein konkretes Projekt umgesetzt wird, noch dazu wenn damit an einer bestimmten Schulform nicht alle Stellen wieder neu besetzt werden sollen, dann sollte möglichst bald Klarheit herrschen über die konkreten Auswirkungen für die betreffenden Schulen.“

Der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Rainer Fabel befürchtet indes, dass durch die längere Arbeitszeit der Gymnasiallehrer (AZ berichtete) die Bildungseinrichtungen vor Ort geschwächt würden. „Laut Rechnungshof kommt der Trick der Regierung der Streichung von 740 Lehrerstellen gleich. Das sind fast drei Lehrer pro Gymnasium, die fehlen werden. In der Verwaltung in Hannover schafft Rot-Grün neue Stellen, an den Gymnasien wird gespart. Das halte ich nicht für richtig“, so Fabel.

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