Heinz-Werner Lehmann startet in seine elfte Saison der Musikabende

Das Opernhaus im Uelzener Stadtgarten

Heinz-Werner Lehmann richtet auch in der neuen Saison nach der Sommerpause wieder neun Opern-Abend aus, die immer zu Beginn des Monats donnerstagabends im Café im Stadtgarten stattfinden.
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Heinz-Werner Lehmann richtet auch in der neuen Saison nach der Sommerpause wieder neun Opern-Abend aus, die immer zu Beginn des Monats donnerstagabends im Café im Stadtgarten stattfinden.

Uelzen – Sein Wunsch, Opernsänger zu werden, erfüllte sich vor Publikum erst etwas später. Nach dem Abitur hatte Heinz-Werner Lehmann diese berufliche Idee gehabt.

Er wurde auch als staatlich geprüfter Opernsänger ausgebildet, doch gearbeitet hat er schließlich in der Versicherungsbranche.

Knapp 30 Jahre war der gebürtige Hagener Vorstandsvorsitzender der Uelzener Versicherungen. Seine Liebe zur Musik erlosch indes nie. Im Ruhestand entwickelte der heute 75-Jährige dann die Idee des „besonderen Opernabends“, die er ab September nun bereits zum elften Mal veranstaltet.

An neun Opernabenden führt er sein treues Publikum durch die Welt der Oper. Einmal im Monat an jeweils einem Donnerstag heißt es dann wieder im Uelzener Café im Stadtgarten, sich von 19 bis 21.30 Uhr den großen Musikern zu widmen. Wolfgang Amadeus Mozart, Jacques Offenbach, Richard Wagner, Ludwig van Beethoven oder auch Giuseppe Verdi: Lehmann bereitet sich intensiv auf die Opernsoirees vor und verspricht eine erlesene Auswahl an Arien. „In den elf Jahren hatte ich vielleicht drei Dubletten. Ich bemühe mich immer, ein interessantes Programm zusammenzustellen“, sagt der Opernsänger, der seit 1981 im Herzen Uelzens wohnt und rund 700 CDs besitzt.

Gegen 20 Uhr gibt es bei den Opernsoirees jeweils eine halbe Stunde Pause. In dieser wird den Gästen ein „Opernteller à la Mira“ – so heißt die Wirtin im Stadtgarten-Café – und ein Rot- oder Weißwein gereicht. 7000 Zuhörer hat Lehmann in den elf Jahren bislang gezählt. Das Café bietet Platz für 75 Besucher. „In der vergangenen Saison waren in etwa die Hälfte der Opernabende ausverkauft“, beschreibt Lehmann die stete Nachfrage nach seinen Angeboten. Karten sollten daher am besten zuvor bei ihm oder im Stadtgarten-Café reserviert werden (siehe „Das Programm“). Der Eintritt kostet 17 Euro, während Lehmann selbst auf eine Gage verzichtet.

Des Weiteren ist Lehmann auch an der Organisation von Opern-Reisen nach zum Beispiel Hamburg, Berlin, Dresden und Barcelona beteiligt. Näheres dazu gibt es auf der Homepage des Reisebüros in Lüchow unter www.tc-rb.de/luechow.

VON TIMO HÖLSCHER

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