Zwei Frauen und 16 Männer bauen den Koloss für das Open R-Festival auf

Open R – Heute Abend steht die Bühne

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37 Meter breit, 80 Meter tief und 16 Meter hoch: Die Bühne ist das Schmuckstück des Open R-Festivals vom 21. bis zum 23. Juni in Uelzen. Bereits heute Abend soll sie stehen.

Uelzen – Die Sitzplatztribüne steht bereits und seit Montag sind täglich zwei Frauen und 16 Männer mit dem schweißtreibenden Aufbau der Bühne für das Open R-Festival beschäftigt.

Bereits heute Abend soll der 37 Meter breite, 80 Meter tiefe und 16 Meter hohe Koloss stehen. Am Donnerstag rücken dann die Techniker an. „Alles läuft bislang reibungslos. Es könnte aber wie jedes Jahr gern etwas kühler sein in Uelzen“, sagt Jan Rasmussen, der als Projektleiter der Bühnenbaufirma T-Stage aus Buchholz in der Nordheide vor Ort ist.

Das Bühnenaufbauteam ist sehr erfahren und im Sommer beinahe jedes Wochenende bei Events im Norden dabei. Neben dem Open R vom 21. bis 23. Juni sind am nächsten Wochenende noch drei weitere Bühnen der Nordheider in Niedersachsen im Einsatz. Die Buchholzer kümmern sich auch um Bühnen internationaler Festivals wie das Full Metal Mountain in Nassfeld/Österreich.

In Uelzen wurden zehn Lkw benötigt, um die einzelnen Bühnenelemente anzuliefern. Während der drei Konzerttage stellt T-Stage jeweils zwei Mitarbeiter, die im Bedarfsfall eingreifen könnten. Rasmussen freut sich auf das Open R, nicht nur wegen der Megabühne. „Uelzen ist ein klassisches Festival mit einer großen Bühne. Die Ballung namhafter Künstler ist schon immens“, so der Projektleiter, der während des Aufbaus selbst am Steuer eines Teleskopladers sitzt und so Elemente transportiert. Abgebaut wird die Bühne übrigens dann wieder von Montag bis Mittwoch.

Open R-Veranstalter Ulrich Gustävel ergänzt: „Die Bühne wird logistisch nicht so einfach. Direkt im Anschluss an das letzte Konzert am Freitagabend muss sie komplett umgebaut werden. Das wird eine schöne Nachtschicht.“ Neu ist in diesem Jahr eine 16 mal neun Meter große Videoleinwand, die hinter den auftretenden Künstlern sichtbar sein wird. So können auch Besucher, die weiter von der Bühne entfernt sind, noch die Musiker sehen.

Gustävel ist weiter sehr zufrieden in Sachen Kartenvorverkauf. „Für den Sonnabend gibt es nur noch Resttickets in Form von wenigen Stehplätzen. Auch der Sonntag läuft sehr gut“, so der Organisator. Tickets gibt es in der AZ-Geschäftsstelle, Groß Liederner Straße 45, sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

VON TIMO HÖLSCHER

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