Folgen des Starkregens: Hiesige Kräfte helfen bei Aachen

Ohne Trinkwasser und Strom: Uelzener THW hilft in NRW

Ein Krankenhaus in Eschweiler musste, weil es vom Trinkwasser- und Stromnetz abgehängt war, evakuiert werden. Einsatzkräfte, darunter auch Helfer aus Uelzen, sind in der Stadt bei Aachen im Einsatz.
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Ein Krankenhaus in Eschweiler musste, weil es vom Trinkwasser- und Stromnetz abgehängt war, evakuiert werden. Einsatzkräfte, darunter auch Helfer aus Uelzen, sind in der Stadt bei Aachen im Einsatz.
  • Norman Reuter
    VonNorman Reuter
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Uelzen/Eschweiler – Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) Uelzen sind wegen der dramatischen Hochwasserlage ins nordrhein-westfälische Eschweiler alarmiert worden.

Seit dem frühen Donnerstagmorgen würden sich zwei Fachgruppen im Einsatz nahe Aachen befinden, teilte das heimische THW mit.

Starker Regen hatte vor allem in NRW Flüsse und Bäche über die Ufer treten lassen. Sogar Talsperren liefen über. Die Kanalisationen in Städten und Orten reichten nicht aus, so dass es zu Überschwemmungen gekommen ist.

In Eschweiler ist nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur die Trinkwasser- und Stromversorgung ausgefallen. Nach Angaben einer Sprecherin war infolge des Starkregens eine Trinkwasserleitung gebrochen, die die Innenstadt versorgt. Die Einwohner wurden aufgerufen, auf unnötigen Wasserverbrauch durch Duschen oder Toilettenspülungen zu verzichten.

Ein Krankenhaus wurde dabei auch vom Strom- und Trinkwasser-Netz abgehängt. Das Klinikum musste nach Angaben von gestern Mittag evakuiert werden. Intensivpatienten würden per Rettungshubschrauber vom Dach abgeholt und in andere Kliniken gebracht, sagte eine Sprecherin der Städteregion.

Das Uelzener THW teilte mit, es sei für Aufräum- und Pumparbeiten gerufen worden. Die Kräfte des Ortsverbandes würden zusammen mit Helfern aus Stade und Stelle-Winsen einen Technischen Zug bilden, der in Eschweiler zum Einsatz komme. Insgesamt waren Angaben des THW von gestern Mittag zufolge 200 Einsatzkräfte aus Niedersachsen auf Bitten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen in Hochwasser-Gebiete entsandt worden. dpa/nre

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