Beratungen zu neuem Linienverkehr verschoben / Finanzen sind Knackpunkt

ÖPNV: Buskonzept stockt

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Mit dem neuen Liniennetz will man künftig Orte anfahren, die bislang nicht bedient werden. Wann allerdings die Busse nach dem neuen Fahrplan unterwegs sein werden, ist noch unklar.

Uelzen. Die Umsetzung des entworfenen ÖPNV-Konzeptes ist erneut ins Stocken geraten. Eine Entscheidung der Politik über das neue Busliniennetz im Landkreis wird nun frühestens im September fallen, wie die AZ erfuhr.

Kreissprecher Martin Theine bestätigte auf Nachfrage: Eine für Anfang August geplante Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses, in der den Fraktionen eine Kostenaufstellung zum ÖPNV-Konzept vorgestellt werden sollte, wurde um vier Wochen auf Anfang September verschoben. Ein verbindliches Votum der Politik kann damit auch erst beim Kreistag am 18. September fallen. Als Grund nannte Theine einen „weiteren Abstimmungsbedarf“ zwischen der für den Linienverkehr im Kreis zuständigen Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB), der Verkehrsgesellschaft Nordost-Niedersachsen (VNO), die das neue Liniennetz entwarf, und dem Landkreis Uelzen.

Knackpunkt bei der Umsetzung ist noch die Finanzierung des neuen Liniennetzes. Wie berichtet, hatten die Kreistagsmitglieder einen finanziellen Rahmen festgesetzt. Jährlich maximal 100 000 Euro mehr als bislang sollen für den ÖPNV im Kreis ausgegeben werden. Anfang Juli hatte die RBB erste Kostenkalkulationen zum entworfenen Liniennetz vorgestellt. Ob diese sich mit den Preisvorstellungen der Politik decken, dazu hatte die Kreisverwaltung bislang keine Auskunft gegeben, auch gestern nicht. Rainer Fabel, Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses und Mitglied der CDU/FDP/RRP-Gruppe, meinte im Gespräch mit der AZ, dass es wohl seinen Grund habe, warum die politischen Beratungen verschoben wurden.

Von Norman Reuter

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