Ökologisch in die Zukunft

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Der Rohbau ist noch nicht ganz fertig: Auf seinem Betriebshof in Oldenstadt errichtet der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Uelzen derzeit ein neues Verwaltungsgebäude.

Uelzen/Landkreis - Von Bernd Schossadowski. Mit Investitionen von etwa sechs Millionen Euro rüstet sich der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Kreises Uelzen für die Zukunft. Dabei gehe die Modernisierung technischer Anlagen und die bauliche Erweiterung einher mit einer stärkeren Ausrichtung auf den Umweltschutz, kündigt Werksleiterin Renate König gegenüber der AZ an.

Allein rund 3,5 Millionen Euro wird der AWB im nächsten Jahr in den Bau einer neuen Vergärungsstufe auf der kreiseigenen Deponie in Borg investieren. Bei dem so genannten Trockenfermationsverfahren werden die biologischen Abfälle in geschlossenen Behältern unter Luftabschluss vergären und dabei Biogas erzeugen. Im Gegensatz dazu verrotten die Abfälle in Borg bislang auf offenen Kompostmieten.

In einem Blockheizkraftwerk wird das Biogas dann in Ökostrom umgewandelt und ins öffentliche Netz eingespeist. „Die Bioabfälle fallen auf unserer Deponie ohnehin an. Künftig nutzen wir aber die Energie“, erklärt Renate König.

Umfangreiche Investitionen stehen auch auf dem AWB-Betriebshof in Oldenstadt an. Dort werden derzeit für insgesamt 1,9 Millionen Euro ein neues Verwaltungsgebäude gebaut, die Sozialräume vergrößert und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert. Weitere 160 000 Euro fließen in die Einrichtung eines neuen Schadstofflagers auf dem Betriebshof. Und für 410 000 kauft der AWB im kommenden Jahr zwei neue Müllfahrzeuge.

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