Notrufsäulen an Bundes- und Landstraßen verschwinden

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UELZEN/LANDKREIS - Die Notrufsäulen an den Bundes- und Landesstraßen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Lüneburg – also in den Landkreisen Celle, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Rotenburg, Uelzen und Stade – werden in den kommenden Wochen sukzessive abgebaut.

Nachdem in den vergangenen Wochen bereits mehrfach über den geplanten Rückbau der Notrufsäulen berichtet wurde, ist nun auch die Polizeidirektion Lüneburg mit 140 Notruf-Telefonen im öffentlichen Verkehrsraum betroffen.

Die Telekom Deutschland GmbH hat Anfang dieses Jahres die Verträge über den Betrieb der Notruftelefone gekündigt. Die Technik der Geräte sei überaltert, Ersatzteile seien nicht mehr zu beschaffen, heißt es. „Die Säulen werden noch im Laufe dieses Jahres entfernt“, erläutert Wiebke Hennig, Sprecherin bei der Polizeidirektion Lüneburg, als Konsequenz daraus.

Betroffen sind auch 66 weitere Geräte, die an nicht ständig besetzten Polizeidienststellen installiert sind, über die sich der Bürger bei Bedarf mit der Polizei verbinden lassen kann. Die Polizeidirektion Lüneburg erarbeite in den kommenden Wochen eine Nachfolgelösung, damit bei kleineren Dienststellen eine polizeiliche Erreichbarkeit auch nach Dienstende weiterhin gewährleistet sei, informiert die Sprecherin.

„Die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) betriebenen Notrufsäulen entlang der Bundesautobahnen sind von dem geplanten Abbau nicht betroffen“, so Hennig. Diese könnten nach wie vor uneingeschränkt genutzt werden, und der Bürger werde von dort aus auch weiterhin sofort mit einem kompetenten Ansprechpartner verbunden.

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