Kleinkunst wird zur Großkunst

Neues Schauspielhaus zieht beim Neujahrsempfang positives Resümee

+
Ines Gierlasinski und Rüdiger „Roger“ Spangenberg boten bekannte und weniger bekannte Sketche von Loriot, in diesem Fall „Das Frühstücksei“.

Uelzen – 42 Prozent Zuwachs bei den Mitgliederzahlen allein im Jahr 2018, rund 55 Veranstaltungen und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr, bei über 4.000 Zuschauern eine durchschnittliche Auslastung von 70 Prozent.

Es waren durchweg positiv stimmende Zahlen, die der erste Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Kunst im kreativen Speicher, Johannes Vogt-Krause, den Besuchern beim Neujahrsempfang gestern im Neuen Schauspielhaus an der Rosenmauer präsentieren konnte.

Wie viel Wertschätzung Uelzens kleines Theater mittlerweile genießt, ließ sich auch daran ablesen, dass sowohl Bürgermeister Jürgen Markwardt als auch seine Stellvertreterin Brigitte Kötke es sich nicht nehmen ließen, der Einladung zu folgen, obwohl zeitgleich weitere hochkarätige Veranstaltungen lockten.

Siggi Clasen und Hesam Asadi sorgten beim Neujahrsempfang für den musikalischen Rahmen.

„Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man es schafft, so etwas ohne jegliche öffentliche Unterstützung auf die Beine zu stellen“, lobte das Stadtoberhaupt und stellte fest: „Das Neue Schauspielhaus ist keine Konkurrenz zum Theater an der Ilmenau, sondern die Programme ergänzen sich. Ganz ohne Bescheidenheit ist Uelzen für mich die Kulturhauptstadt der gesamten Heideregion“.

Johannes Vogt-Krause zog eine positive Bilanz des abgelaufenen Jahrs im Schauspielhaus.

„Wir werden von Künstlern und Publikum als ein Ort wahrgenommen, an dem hochwertige Kultur auf angenehme Atmosphäre trifft. Dadurch sind wir inzwischen über die Grenzen bekannt“, freute sich Johannes Vogt-Krause und gab einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten.

„Das Programm für 2019 steht bereits, und auch für 2020 sind schon einige Termine bestätigt“, so Vogt-Krause. „Neben den bewährten hat der Vorstand auch einige vielversprechende neue junge Künstler aus der Region aufgetan, die ihre Wurzeln in Uelzen haben“.

Von Oliver Huchthausen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare