Neues Sägewerk in Uelzen

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Das Sägewerk der Firma Bien-Holz am Stammsitz im hessischen Lauterbach – das zweite Werk entsteht in Uelzen.

Uelzen. - Von Thomas Mitzlaff Wichtiger Impuls für die strukturschwache Heideregion: Das Unternehmen Bien-Holz mit Sitz im hessischen Lauterbach will im nächsten Jahr südlich des Uelzener Hafens ein neues Sägewerk bauen. Gestern wurde der Grundstückskauf notariell besiegelt, „Produktionsbeginn wird voraussichtlich im Dezember 2011 sein“, erklärte Seniorchef Hans Bien gestern Nachmittag bei einem Pressetermin im Rathaus.

Bien-Holz ist ein mittelständisches Unternehmen, das bislang ein Sägewerk in Lauterbach betreibt. Für 24 Millionen Euro wird an der Bremer Straße auf einem 7,5 Hektar großen Grundstück das zweite Sägewerk entstehen. „Wir planen jährlich rund 300 000 Festmeter Rundholz im Zwei-Schicht-Betrieb zu schneiden“, so Bien. In Uelzen schafft das Unternehmen mit seinem Werk 50 neue Arbeitsplätze, eingestellt werden sollen in den nächsten Monaten Elektriker, Schlosser, kaufmännische Angestellte und auch eine größere Anzahl Facharbeiter. „Wir wollen in den kommenden Jahren auch Lehrlinge ausbilden“, betont der Seniorchef. Man habe die Zusage von einer großen Anzahl regionaler Waldbesitzer, das nötige Rundholz für mehrere Jahre garantiert geliefert zu bekommen.

Betrieben wird das Werk in Uelzen von der Bien-Holz Uelzen GmbH, einer hundertprozentigen Tochter von Bien-Holz. Verarbeitet werden kann in dem Uelzener Sägewerk dank einer besonderen Technik krummes oder qualitätsgemindertes Holz für die Palettenindustrie. „Wir sind deshalb eher eine Ergänzung als eine Konkurrenz zu Mitbewerbern“, so Bien. Das Land Niedersachsen fördert die Ansiedlung mit zwei Millionen Euro.

Weitere Hintergründe lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe der AZ.

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