Investoren Torsten Jeschke und Horst Saevecke wollen bauen und sanieren

Neues Gesicht für Ebstorfer Straße in Uelzen

Torsten Jeschke (links) und Horst Saevecke haben Pläne für die Ebstorfer Straße: Das alte Stadtkrankenhaus soll saniert werden und in unmittelbarer Nachbarschaft ein Wohn- und Bürogebäude entstehen.
+
Torsten Jeschke (links) und Horst Saevecke haben Pläne für die Ebstorfer Straße: Das alte Stadtkrankenhaus soll saniert werden und in unmittelbarer Nachbarschaft ein Wohn- und Bürogebäude entstehen.

Uelzen – Das Erscheinungsbild der Ebstorfer Straße wird sich weiter verändern. Das alte Stadtkrankenhaus, errichtet 1870, wird vom Uelzener Bauunternehmer Horst Saevecke saniert. „Es entstehen Wohnungen“, berichtet Saevecke gestern im AZ-Gespräch.

In direkter Nachbarschaft entsteht zudem ein weiteres, neues Wohn- und Bürohaus. Investor dafür ist Torsten Jeschke, seines Zeichens ein Berater für Baufinanzierungen und Versicherungen in Uelzen.

Es ist erst wenige Wochen her, dass an der Ecke zur Lüneburger Straße der neue Komplex bezogen wurde, in dem nun Arztpraxen und ein Gesundheitszentrum zu finden sind. Die Wohnungen im Obergeschoss sind verkauft. Es war ebenfalls ein Projekt des Untenehmens Saevecke, wurde allerdings nicht vom Seniorchef, sondern vom Junior Lars Saevecke realisiert.

Bauunternehmer reizt die Lage

Der Vater Horst Saevecke will sich nun des alten Stadtkrankenhauses St. Viti widmen. Er kennt sich mit historischen Bauten aus. Aus der Ruine des Uelzener Hofes entstand unter seiner Federführung in den Jahren 2013 und 2014 ein Wohn- und Bürohaus. Warum widmet er sich solchen Bauten? Ihn reizt die Lage, sagt er. Es ließen sich in den Gebäuden innenstadtnah Wohnungen realisieren, so Saevecke.

Das alte Krankenhaus ist nicht fürs Wohnen errichtet worden. Es braucht einen neuen Zuschnitt. Zudem: Es handelt sich um ein Baudenkmal. Damit sind Vorgaben verknüpft. Aber die Bausubstanz sei gut, so Saevecke. Er berichtet, dass es auf der nordöstlichen Seite einen Anbau geben wird – dort befand sich bis zum Abriss auch bereits ein Nebengebäude.

Neubau für mehr zwei Millionen Euro

Im Herbst 2021, so hofft Saevecke, soll das sanierte Krankenhaus dann als Wohnhaus bezogen werden können. Zu diesem Zeitpunkt soll dann auch der Neubau von Torsten Jeschke stehen. Im Erdgeschoss will er mit seinem Beratungsbüro von „Swiss Life Select“ vertreten sein. Darüber entstünden Wohnungen in der Größe von 60 bis 100 Quadratmeter, so der 41-jährige Investor.

Die Schmalseite des Gebäudes wird an der Ebstorfer Straße liegen. Das Gebäude verläuft dann entlang des Verbindungsweges zur Straße „An der Zuckerfabrik. Gestaltet werde der Neubau mit dunkleren Klinkern, wie sie auch bei umliegenden Gebäuden genutzt worden seien, so Torsten Jeschke.

Der Bauantrag zu dem neuen Haus sei bereits eingereicht worden. Torsten Jeschke berichtet, dass mehr als zwei Millionen in das Projekt fließen werden. Was der Umbau des Krankenhauses kosten wird, konnte Horst Saevecke noch nicht sagen. Es laufen noch die Kalkulationen.

VON NORMAN REUTER

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare