Andere Sätze bei Stau: Kunde muss mit höherem Preis rechnen

Neuer Taxitarif ab Sommer im Landkreis Uelzen

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Steht ein Taxi im Stau, läuft der Taxameter weiter. Im Landkreis Uelzen gilt ab Sommer ein neuer Satz für die Wartezeiten.

Uelzen – Wer im Landkreis Uelzen Taxis nutzt, muss ab der zweiten Jahreshälfte mit höheren Fahrpreisen rechnen. Die Taxifahrer werden immer dann mehr Geld vom Kunden verlangen, wenn es beispielsweise durch Baustellen oder dichten Verkehr nicht oder nur schleppend vorangeht.

Auch wer einen Taxifahrer bittet zu warten, muss dann mehr Geld als aktuell zahlen. Der Grund: Zum 1. Juni steigt der Satz für die sogenannten Wartezeiten.

Der Fahrpreis für eine Taxifahrt setzt sich aus unterschiedlichen Einzelposten zusammen – aus der Grundgebühr, aus dem Betrag für die Strecke sowie gegebenenfalls die verkehrsbedingte Wartezeit, wenn das Taxi wegen dichten Verkehrs oder eines Unfalls nicht vorankommt. Der Taxameter erkennt, ob gefahren wird oder das Fahrzeug steht.

Aktuell werden im Landkreis Uelzen für die verkehrsbedingte Wartezeit 25 Euro pro Stunde genommen, künftig werden es 30 Euro pro Stunde sein. Auch für die vom Fahrgast veranlasste Wartezeit, also wenn ein Wagen vor Ort bleiben soll, gilt dann der Satz von 30 Euro pro Stunde – aktuell sind es 27,50 Euro. Die übrigen Taxipreisbestandteile ändern sich nicht.

Nach Angaben des Gesamtverbands Verkehrsgewerbe Niedersachsen, der sich für den höheren Satz bei den Wartezeiten stark gemacht hat, liegt der Landkreis Uelzen mit künftig 30 Euro pro Stunde noch im unteren Bereich. Andernorts würden bereits Sätze von 32 bis 36 Euro pro Stunde gelten, so die Auskunft gegenüber der AZ.

VON NORMAN REUTER

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