Bürgermeister regt Wettbewerb zur Gestaltung von Uelzener Flächen an

Neuer Look für Uelzens Stadtbild?

Um diese Flächen geht es konkret: das Grundstück des derzeitigen Kreishauses, die unbefestigte Grünfläche am Herzogenplatz, die Ratsteichwiese und den daran angrenzenden Parkplatz am Hammersteinplatz.
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Um diese Flächen geht es konkret: das Grundstück des derzeitigen Kreishauses,...

Uelzen – Ein See am Herzogenplatz ist zwar vom Tisch, doch jetzt soll ein neuer Anlauf gewagt werden, um prominente Plätze im Uelzener Stadtgebiet attraktiver zu gestalten.

Bürgermeister Jürgen Markwardt schlug in der jüngsten Sitzung des nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschusses einen städtebaulichen Wettbewerb vor.

die unbefestigte Grünfläche am Herzogenplatz,

Konkret geht es um das Grundstück des derzeitigen Kreishausgeländes, die unbefestigte Grünfläche am Herzogenplatz, die Parkfläche am Hammersteinplatz sowie die daneben liegende Ratsteichwiese. „Diese Plätze sind es wert, dass man sich mit ihnen speziell beschäftigt“, betont Markwardt im Gespräch mit der AZ. Alle vier Flächen spielen laut dem Bürgermeister eine herausragende Rolle für das Stadtbild.

die Ratsteichwiese und...

Im Zuge des Wettbewerbs will die Verwaltung aktiv auf namhafte Architekturbüros zugehen, die Erfahrungen mit städtebaulichen Konzepten haben. Diese Büros sollen dann untersuchen, welcher Weg für die jeweilige Fläche städtebaulich der richtige ist, und entsprechende Konzept-Vorschläge unterbreiten. Das Ziel sei nicht, dass zwingend eine Bebauung der Flächen stattfinden müsse, erklärt Markwardt. „Es geht darum, den Geist frei schaffen zu lassen von solchen Leuten, die sich täglich mit diesem Thema beschäftigen.“ Wohnungen, Grünanlagen oder Hotels – alles soll möglich sein.

...den daran angrenzenden Parkplatz am Hammersteinplatz.

In einem zweiten Schritt, so der Vorschlag des Bürgermeisters, soll dann ein Investorenwettbewerb stattfinden. So sollen Investoren gefunden werden, die die zuvor ausgewählten Vorschläge verpflichtend umsetzen. Über die Fläche des Kreishauses ist jedoch beim Landkreis als Eigentümer des Grundstücks zu entscheiden. Mit diesem werde man sich abstimmen, kündigt Markwardt an. Zunächst soll der Vorschlag ab November in den politischen Gremien diskutiert werden, um ein weiteres Vorgehen abzuwägen. Welche Kosten genau auf die Stadt zukommen, sei noch nicht abzusehen, sagt Markwardt. Er schätzt den finanziellen Aufwand für beide Wettbewerbe aber auf einen „niedrigen sechsstelligen Betrag“. VON DANIEL BIELING

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