Stadtwerke investieren über 200 000 Euro

Neuer Eingangsbereich - und Sehnsucht nach Badegästen im „Badue“

Blick ins Badeland Uelzen (Badue), wo aktuell Sanierungsarbeiten laufen.
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Energetische, bauliche und Hygiene-Maßnahmen setzen die Stadtwerke in der Corona-Zwangspause um.
  • Lars Becker
    vonLars Becker
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Die Türen des „Badue“ sind schon seit dem 31. Oktober letzten Jahres wieder geschlossen. Aktuell nutzen die Stadtwerke Uelzen die Corona-Zwangspause für umfassende Renovierungsarbeiten im Badeland Uelzen.

Uelzen – „Diese beinhalten die Duschen im Hallenbad sowie eine Umgestaltung des Eingangsbereiches. Bauliche Optimierungen der Ver- und Entsorgungsleitungen sowie umfangreiche Abdichtungsarbeiten sind weitere Bestandteile der Erneuerung“, erklärt Franziska Albrecht, Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation.

Eine Summe von mehr als 200 000 Euro sei für Sanierungs- und Instanhaltungsarbeiten eingeplant – nicht nur 2021, sondern jedes Jahr. „Im Fokus stehen dabei energetische Maßnahmen, bauliche Komponenten und hygienische Aspekte. Letztere haben in Zeiten von Corona einen ganz eigenen Stellenwert erhalten“, so Albrecht.

Hohe Hygiene immer schon Standard

„Aber wir haben unsere Konzepte auch schon vor der Pandemie immer angepasst, Prozesse beobachtet und zertifiziert“, betont Henry Goltz, Leitung Erzeugung und Gebäudemanagement der Stadtwerke Uelzen. Hohe Hygiene sei seit jeher Standard bei den Stadtwerken. Das bestätige dem Unternehmen das Gesundheitsamt Uelzen-Lüchow-Dannenberg regelmäßig.

Thomas Meyer und Alina Hermstrüwer begleiten die aktuellen Sanierungsmaßnahmen im Badue.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Badelandes helfen nach Stadtwerke-Angaben momentan auch in anderen Abteilungen aus – im Kundenservice oder im Wasserwerk. Unterstützung bei aufwendigen Tätigkeiten wie der Jahresverbrauchsabrechnung oder Filtersanierung entlaste diese Abteilungen.

Vorfreude auf die Freibad-Saison 2021

Darüber hinaus gebe es aber auch genug ausstehende Arbeiten im Badue selbst, die unabhängig vom Badebetrieb zu erledigen seien. „Hierzu zählen Aufräumarbeiten im Archiv oder die Herrichtung des Parkplatzes. Auch für interne Fortbildungen werde die Zeit genutzt.

„Doch eigentlich warten alle auf die Wiedereröffnung. Die Badegäste fehlen dem gesamten Team. Sobald es die Situation zulässt, freuen wir uns, in die Freibadsaison zu starten“, bringt Goltz die Vorfreude auf den Punkt.

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