Mit neuem Namen zu neuen Klängen

Michael Zessack, musikalischer Leiter und Dirigent der „Flutes & Drums“, am Marimbaphon.

Uelzen - Von Angelika Jansen. „Flutes & Drums“, so lautet der neue Name des schon seit fast 35 Jahren bestehenden Spielmannszuges Veerßen, der kein Spielmannszug mehr sein will. Der Name kennzeichnet den „Quantensprung“, wie der ehemalige Leiter Manfred Zessack betont, den die rund 40 jungen Musiker geschafft haben.

So wurden die Spielmannsflöten gegen Konzert- und Piccoloflöten ausgetauscht, Bassflöte sowie Kesselpauken, Schlagzeug, weitere Percussions, Xylo- und Marimbaphon hinzugefügt, um neue Arrangements und eigene Kompositionen zu proben. „Und das klingt einfach gut“, sagten die Besucher des Konzerts am Sonnabend im Theater an der Ilmenau, mit dem „Flutes & Drums“ auf sich aufmerksam machten.

Mit einem breiten Repertoire zeigten sie zwei Stunden lang, wozu ein gut aufgestelltes Flötenorchester in der Lage ist. Mit typischen Flötenstücken, zwei schottischen Weisen, startete und endete das Konzert. Doch was die jungen Künstler dazwischen brachten, begeisterte die Zuhörer. Höhepunkt war das Stück „Es gab eine Zeit“, eine 13-minütige Eigenkomposition von Steffi Bonnke, inspiriert vom Fantasy-Roman „Die Nebel von Avalon“, gespielt in fünf Sätzen. Moderiert wurde die Überleitung der Sätze von Kai Nack, der auch das neue Corporate Design des Orchesters ersann.

Mit Titeln von Abba, Robbie Williams oder Sting und Themen aus dem Musical „König der Löwen“ und der Film-musik aus „Fluch der Karibik“ wusste der musikalische Leiter, Michael Zessack, nicht nur seine jungen Musiker zu Höchstleistungen herauszufordern, sondern auch die Zuhörer zu begeistern.

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