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90 neue Wohnungen in Uelzen: Altes Spielparadies am Emsberg verschwindet

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Von: Norman Reuter

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Hier spielt schon lange kein Kind mehr: Die Halle am Emsberg soll verschwinden und dafür sollen Wohnhäuser entstehen.
Hier spielt schon lange kein Kind mehr: Die Halle am Emsberg soll verschwinden und dafür sollen Wohnhäuser entstehen. © Norman Reuter

Im Bauausschuss der Hansestadt Uelzen geht es am Donnerstag (8. September) um Pläne, am Emsberg neuen Wohnraum zu schaffen - dort, wo jetzt noch das einstige Spielparadies steht.

Uelzen – Wo einst Tennis gespielt wurde und sich später Kinder ihre Wege durchs Kletterlabyrinth bahnten, sollen in der Hansestadt Uelzen nun mindestens 90 Wohnungen entstehen. Am Emsberg, auf dem Gelände des ehemaligen Spielparadieses, sind sie geplant. Arne Treptow wird als Investor die Pläne am morgigen Donnerstag im öffentlichen Bauausschuss der Hansestadt vorstellen.

1988 war auf dem Grundstück von Bau-Unternehmer Willi Meyer eine Tennis-Halle errichtet worden, die später veräußert wurde und mehrere Betreiber hatte, bis aus ihr ein Spielparadies wurde – Uelzenern ist es noch als „Ballorig“-Standort bekannt, bevor es dann unter dem Namen „Miranda“ geführt und geschlossen wurde. Vergangenen Herbst wurden sämtliche Spielgeräte in die Altmark verkauft.

10.000 Quadratmeter Platz stehen bereit

Wie Arne Treptow schildert, bietet das Grundstück ausreichend Platz für die Wohnungen. Er spricht gegenüber der AZ von gut 10.000 Quadratmetern, die zur Verfügung stünden.

Bei den ersten Planungen seien die Wohnungen großzügig zugeschnitten worden, sodass sie für Familien geeignet seien. Sollte es Bedarf auch für Alleinstehende geben, seien auch kleinere Einheiten denkbar. Dann könnten am Emsberg bis zu 120 neue Wohnungen entstehen. Treptow berichtet von Gebäuden mit drei Voll- und einem Staffelgeschoss, die errichtet werden sollen. Für Fahrzeuge ist eine Tiefgarage geplant.

Details und erste Visualisierungen will Treptow am Donnerstag präsentieren. Noch vor einem Start der Arbeiten ist ein Bebauungsplan zu erarbeiten. Auch darüber wird der Bauausschuss am Donnerstag beraten.

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