Neue Varianten für Marktstraßen

Karsten Scheele-Krogull

Von Marc RathUelzen. Vor ihrer nächsten öffentlichen Sitzung hat sich die Arbeitsgruppe zur Belebung der Innenstadt ein weiteres Mal vertagt. Wenn die Vertreter von Politik, Verwaltung und verschiedenen Interessengruppen am 15. März zusammenkommen, werden die Stadtplaner der Verwaltung mehrere Varianten zur Verkehrsführung in den Marktstraßen vorstellen.

Baudezernent Karsten Scheele-Krogull kündigte auf AZ-Nachfrage an, dass seine Fachleute als Modelle eine Verengung der Fahrbahn, Einbahnregelungen, Shared Space (eine Gemeinschaftsstraße, in der alle Nutzer gleichberechtigt sind) und Fußgängerzonen in mehreren Größenordnungen erarbeiten wollen. Dabei sollen die Planer die Vor- und Nachteile der jeweiligen Lösungen näher beleuchten. Deshalb liegen auch mehr als zwei Wochen zwischen den Treffen, nachdem die Gruppe zunächst im wöchentlichen Turnus gestartet war."Jetzt geht es in die konkrete Phase. Wir haben dann etwas Handfestes", betont Scheele-Krogull. Er kann sich vorstellen, dass diese Modelle zur Osterzeit breit präsentiert und nach den Schulferien in öffentlicher Sitzung der Arbeitsgruppe diskutiert werden können. "Dann wird sich auch zeigen, in welche Richtung es gehen wird."Bislang habe sich die Arbeitsgruppe in einer Findungsphase befunden, so der Baudezernent. Aus Teilnehmerkreisen hieß es, dass dabei die alten Gräben zwischen den Gegnern und Befürwortern einer Fußgängerzone aufgebrochen seien. Die Frage habe neue Strategien für eine attraktivere Stadt überlagert.

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