Die OHE baut am Bahnbetriebswerk Uelzen für ihre Tochter erixx / Uelzener Baufirma erhielt Auftrag für „einige Millionen Euro“

Neue Halle für den Heidesprinter

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ah Uelzen. Am Bahnbetriebswerk in Uelzen laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Seit vier Wochen wird bereits an der Errichtung einer neuen Wartungshalle gearbeitet. Nach den Ausschachtungen machen nun zwei große Kräne die Baustelle weithin sichtbar.

Neben den Hallen, die für die Wartung und Pflege der metronom-Züge gebaut wurden, soll ein weiteres Werkstattgebäude für den erixx-Heidesprinter entstehen, der auf den Strecken Bremen-Uelzen und Hannover-Buchholz unterwegs ist.

„Wir planen damit, dass die Halle im Oktober oder November dieses Jahres fertig ist“, sagt Wolfgang Birlin, Sprecher des Vorstandes der OHE. Für die neue Wartungshalle für ihre Tochterunternehmen erixx und metronom investiert die Ost Hannoversche Eisenbahn „einige Millionen“ am Standort Uelzen. Eine Uelzener Baufirma habe den Zuschlag für den Millionen-Bauauftrag bekommen, berichtet Birlin.

Bisher wurden die Züge des erixx-Heidesprinters regelmäßig am Standort Celle und in den Werkstätten des metronom in Uelzen gewartet und repariert, erklärt Simone Heitmann, Pressesprecherin der erixx GmbH. „Jetzt bekommt der Heidesprinter eine eigene Halle.“ Die Bauarbeiten am Betriebswerk in Uelzen würden die Verkehrsabläufe aber nicht beeinträchtigen, sagt Heitmann.

Das bestätigt auch Hagen Grützmacher, Pressesprecher der metronom Eisenbahngesellschaft: „Es wird so getaktet, dass die Bauarbeiten an der neuen Halle die Wartungen der Züge nicht stören. Auf den Bahnverkehr und somit für die Fahrgäste haben die Arbeiten direkt gar keine Auswirkungen.“ In dem 70 Meter langen Gebäude sollen zukünftig nicht nur die Werkstätten für den Heidesprinter untergebracht werden, sondern es entstünden auch einige neue Büroräume für den Eisenbahnleiter und Techniker, weiß Grützmacher. Er begrüßt die Erweiterung des Betriebswerks und freut sich besonders, dass seine Kollegen aus der Technik Ende des Jahres in die neuen Räume einziehen können. Die müssten nämlich während der Bauphase in provisorischen Containern arbeiten.

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