C&A bezieht Neubau im Uelzener Zentrum / Positive Effekte für die gesamte Region

Das neue Gesicht der Stadt

Uelzen. Der Bauantrag ist eingereicht und „in spätestens vier bis sechs Wochen hält der Investor die Genehmigung in den Händen“, ist sich Uelzens Baudezernent Karsten Scheele-Krogull sicher.

Wo sich heute noch die Gebäude von Wilgrü, Juwelier Meyer-Nehls und dem Schnellrestaurant „City-Dinner“ aneinanderreihen, soll innerhalb des nächsten Jahres ein etwa 2 000 Quadratmeter großer Komplex entstehen (AZ berichtete).

Inzwischen nehmen die Planungen konkrete Züge an: „Der Vertrag mit C&A ist unterzeichnet“, verrät Dennis Rossing von der Unternehmensgruppe „ROSCO“, die das Gesamtgrundstück in der Gudesstraße erworben hat. Der Textilgigant wird einen Großteil der entstehenden Fläche anmieten, über zwei Etagen sollen sich die Verkaufsräume erstrecken. Im Erdgeschoss entsteht eine weitere Verkaufsfläche von 120 Quadratmetern, erste Gespräche mit Interessenten liefen bereits, gab Rossing bekannt.

Bereits Mitte Juli könne man sich an die Abrissarbeiten machen, der Baubeginn ist für September geplant. „Wir rechnen mit einer Fertigstellung im Juli nächsten Jahres“, erklärt Architekt Alfred Funke. Die Planungen seien in enger Abstimmung mit den örtlichen Begebenheiten erstellt worden, heißt es von Seiten des Bad Hersfelder Investors. Auf diese Weise entstehe keine direkte Konkurrenz, sondern eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot. „Die Mischung macht’s“, bringt Rossing das Konzept auf den Punkt: „Entscheidend ist die richtige Zusammensetzung aus leistungsfähigen überregionalen Filialisten und starken einheimischen Anbietern.“ Insofern profitiere der gesamte Innenstadtbereich von der Neuansiedlung.

Weitere positive Effekte für die Zukunft Uelzens leitet der erfahrene Geschäftsmann von einer goldenen Regel ab: „Jeder attraktive Filialist zieht einen weitern nach sich“, ist Rossing überzeugt. Daneben gebe es ganz konkrete Vorteile für die Region: „Es entstehen zum Beispiel allein 15 neue Arbeitsplätze durch die neuen Geschäfte und auch bei den bevorstehenden Arbeiten werden Aufträge an hiesige Anbieter vergeben.“

Scheele-Krogull teilt die Einschätzungen des Unternehmers, der insgesamt mehrere Millionen investiert: „Das Stadtbild wird sich sehr positiv entwickeln“, blickt der Baudezernent optimistisch in die Zukunft der Uhlenköperstadt, „es gibt viele positive Impulse, eine neue Dynamik entsteht.“

Von Karsten Tenbrink

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