Flyer zu den Kunstwochen jetzt erschienen

Aus der Natur in der Natur: „Landart Uelzen“ startet Anfang Juni

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Gerard Minnaard, Bloggerin Christin Scharnhop, Koordinatorin Katja Schaefer-Andrae und Volker Einhorn (v. l.) von der Lintzeler Route präsentieren den Flyer zur „Landart Uelzen 2017“.

Uelzen/Landkreis. Im Büro von Katja Schaefer-Andrae in der Woltersburger Mühle steht das Telefon in diesen Tagen nicht still.

„Wir stecken in der heißen Phase für die „Landart Uelzen“ 2017 und ich kann jetzt schon sagen, dass sie mit vielen originellen, spannenden Objekten aufwarten wird. “.

Schon vor zwei Jahren ein Thema: der Wolf. Kunst auf der „Landart“ ist immer natürlich.

Vom Freitag, 9. Juni, bis Sonntag, 9. Juli, wird bereits zum dritten Mal Kunst am Wegesrand an fünf verschiedenen Orten gezeigt. Die „Landart Uelzen“ hat sich zur landkreisweiten Kunstaktion entwickelt, sodass die Routen nicht mehr – wie noch bei der letzten „Landart“ vor zwei Jahren – „farbige“ Namen haben, sondern ortsbezogen sind. So gibt es die Uelzener Route vom Historischen Zentrum Oldenstadt zur Woltersburger Mühle, die Bad Bevenser Route vom Bahnhof Bad Bevensen zur Woltersburger Mühle, die Ebstorfer Route auf einem Rundweg in Ebstorf, die Lintzeler Route auf dem Blauen Waldpfad und die Hösseringer Route auf einem Rundweg am Museumsdorf.

205 mal Kunst am Wegesrand, 29 Veranstaltungspunkte – die „Landart Uelzen“ setzt in diesem Jahr vermehrt auf Aktionen wie Tanz, Musik, Workshops, Performances aber auch auf Picknicks und Waldcafés. Schon rechtzeitig vor der Kunstaktion ist dazu ein Flyer mit allen wichtigen Informationen erschienen. Die kostenlose „Landart“-Karte, die die Routen, die Künstler und Veranstaltungen vorstellt, ist ab sofort unter anderem in den Touristinformationen im Landkreis Uelzen erhältlich. Die Strecken sind zwischen drei und 17 Kilometer lang, haben zwischen 22 und 63 Stationen, die von Künstlern aller Altersgruppen, Laien und Profis zum Teil in wochenlanger Arbeit entworfen und hergestellt wurden. „Es sind viele dabei, die auch schon vor zwei Jahren ein Kunstwerk ausgestellt haben“, erzählt Katja Schaefer-Andrae, „aber es sind auch viele Neue dazu gekommen.“ Ob „Das Tor zur Hoffnung“, „Wichtelwaldhaus“, „Die Arbeit der Ameisen“ oder „Besen, Besen seid‘s gewesen“ - der Fantasie sind bei den einzelnen Routen keine Grenzen gesetzt.

Schon der Auftakt der „Landart Uelzen“ verspricht Spannung. Am Freitag, 9. Juni, um 17 Uhr wird das Kunstereignis offiziell feierlich an der Woltersburger Mühle eröffnet. Mit einem Wanderkonzert und Performances geht es unterhaltsam auf die Kunststrecke. Bereits eine halbe Stunde vorher wird die Hösseringer Route mit Waldmusik und einem „Landart“-Spaziergang eingeweiht.

Zum Beginn der Ebstorfer Route wird es am Sonnabend, 10. Juni, ab 11 Uhr eine Aktion auf dem Klostervorplatz geben – und auch dort wird um 15.30 Uhr zu einem „Landart“-Spaziergang eingeladen. Die Bevenser Route wird am Sonntag, 11. Juni, um 11.30 Uhr mit einer Fahrradtour eröffnet. Sie startet im Wilhelmsgarten am Bahnhof Bad Bevensen und die Radfahrer können die eine oder andere Besonderheit erleben. So präsentiert die Kulturstation auf einer Wiese an der Ilmenau in Bevensen „Die Schrecken der Vögel“ – eine Versammlung von Vogelscheuchen, geschaffen von den Vereinsmitgliedern und Freunden. Höhepunkt dieser Tour ist das gemeinsame „Landart“-Picknick mit Musik an einer langen „Landart“-Tafel. Singen im Rudel und ein „Landart“-Spaziergang läuten die Lintzeler Route am Sonntag, 11. Juni, 15 Uhr am Parkplatz Blauer Waldpfad ein. Kunst aus der Natur in der Natur wird danach vier Wochen lang an den Wiesen und in den Wäldern zu erleben sein.

Von Dirk Marwede

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