Manche Mitbewohner kennen keine Skrupel

Uelzener Schmuddelecken: Die Natur als Müllplatz

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Offener Mülleimer am Oldenstädter See: Der Behälter quillt über – ein Bild, das sich an mehreren Stellen bietet.

Uelzen. Der Ortsteil Oldenstadt bleibt offenbar ein Sorgenkind, wenn es um unschöne Ecken in der Stadt Uelzen geht. So hat Leserin Philine Haase sich an der AZ-Aktion „Schmuddelecken“ beteiligt und auf Missstände rund um das Naherholungsgebiet Oldenstädter See hingewiesen.

Fragmente eines Mülleimers am Oldenstädter See.

Den offenbar teils schon Jahre alten Mülltonnen fehlen vielerorts die Böden oder sie sind stark verrostet. „Die Müllsäcke werden daher von unten durch Tiere angeknabbert, Fetzen finden sich dann im Umfeld“, schreibt Haase.

Ein zweites Beispiel am Wegesrand von Emmendorf.

Außerdem haben die Mülltonnen keinen Deckel und lassen sich daher nicht schließen – sehr im Sinne der Vögel. „Dieser Zustand besteht schon lange, offensichtlich scheinen die Zuständigen zu glauben, dass blaue Plastiksäcke in kaputten Tonnen ausreichen“, schreibt die AZ-Leserin in ihrer Mail.

„Schuttabladeplatz“ zwischen Uelzen und Emmendorf: Manche Mitbürger sind regelrechte „Umweltschweine“.

Bianca Schütte aus Emmendorf sind die illegalen Müllkippen zwischen Emmendorf und Uelzen ein Dorn im Auge. Sie hat Fotos von rund einem halben Dutzend Müllbergen geschickt – von Schutt bis zu gefüllten Restmüllsäcken. Auch in dem kleinen Westerweyher Graben liege eine Menge Unrat, „wenn es wieder regnen sollte, kann das Wasser gar nicht abfließen“, schreibt sie.

Kennen auch Sie Schmuddelecken, die man beseitigen sollte? Schicken Sie eine Mail: redaktion.az@az-online.de, Stichwort Schmuddelecken.

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