GDF Suez erklärt, keinen Antrag gestellt zu haben / Grüne wollen LBEG dem Umweltministerium zuordnen

Namen kursieren zu Bodenschatzsuche

Wer will in der Region nach Erdöl und Erdgas Ausschau halten? Derzeit kursieren Namen. Foto: Archiv

Uelzen/Berlin. Weder das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), noch der Landkreis Uelzen wollen den Namen des zweiten Unternehmens nennen, das für das Erlaubnisfeld „Uelzen“ einen Antrag zur Suche von Bodenschätzen gestellt hat.

Kreisverwaltung und LBEG verweisen auf das laufende Antragsverfahren, zu dem nichts Näheres gesagt werden dürfe, weil es Betriebsgeheimnisse beinhalte. Deren Bekanntwerden gegenüber konkurrierenden Unternehmen könnte zu wirtschaftlichen Schäden führen, wird argumentiert. Allerdings kursieren derzeit Namen möglicher Antragssteller. Von einem kanadischen Unternehmen ist die Rede und bei einer Podiumsdiskussion von Bündnis 90/Die Grünen am Mittwochabend zum Thema „Fracking – Was ist das?“ in Lüneburg fiel der Name des Enegiekonzerns „GDF Suez“. Ein Engagement des weltweit agierenden Unternehmens und seiner Tochtergesellschaft, der GDF Suez Energie Deutschland AG (siehe Hintergrund), wäre nicht abwegig. Denn es gibt bereits Betätigungsfelder der GDF Suez in der Region. Im Isenhagener Land fördert der Konzern Erdöl. Zwei Förderfelder, Vorhop und Vorhop-Knesebeck, gibt es und dort wird schon seit den 1950er Jahren der Rohstoff aus der Erde gepumpt. Auch in der westlichen Altmark (Sachsen-Anhalt) ist der Konzern aktiv. Wie in diesem Jahr bekannt wurde, hat das Unternehmen zur Gewinnung von Erdgas bei Altensalzwedel, Salzwedel, Püggen und in Mellin die umstrittene Fördermethode „Fracking“ genutzt.

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Von Norman Reuter

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