Juli mit Rekordwerten

Der nächste „Hitzeblock“ – ab Mittwoch größere Gewitterneigung

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Auch in dieser Woche lässt es sich wohl am besten im Schwimmbad aushalten.

zaki Landkreis. Nach dem Gewitter vom Wochenende setzt sich nun das sonnige und heiße Wetter mit Spitzenwerten um 34 Grad, gefühlt bis 37 Grad, zunächst erneut durch.

Da das umfangreiche Hitzehoch über Nordeuropa schwächelt, können Atlantiktiefs mit frischerer Luft im Gepäck zum Monatswechsel aufdringlicher werden. Deshalb nimmt am Mittwoch auch die Gewitterneigung vorübergehend zu. Bei immer noch 30 Grad sind größere Regenmengen nicht zu erwarten. Schon am Donnerstag rückt ein neues Hoch vom Atlantik nach. Mit westlichen Winden stellt sich erneut sonniges und trockenes Sommerwetter ein, allerdings auf einem deutlich angenehmeren Temperaturniveau als zuletzt.

Bis zum Wochenende bleibt es bei moderaten Höchstwerten von 25 bis 28 Grad. Die Abkühlung macht sich vor allem in den Nächten bemerkbar, die weit entfernt sind von tropischen 20 Grad. Es kann also ordentlich durchgelüftet werden. Ob der europäische Hitzeblock im weiteren Verlauf nachhaltig geknackt werden kann, wie es einige Modellläufe andeuten, ist eher fraglich. Unabhängig davon wäre ein Ende der großen Trockenheit auch dann nicht in Sicht.

Im Juli hielt das sommertrockene Klima vom Typ „Mittelmeer“ mit wenigen, nach Ort und Intensität eher zufälligen Niederschlägen aus dem Juni an. Im ersten und zweiten Monatsdrittel noch meistens mit Temperaturen im angenehmen Bereich von 25 bis 28 Grad und frischen Nächten.

Doch mit Beginn der Hundstage am 22. Juli wendete sich das Blatt zu einem furiosen Finale. Subtropische Warmluft ließ die Temperaturen in einer extremen Hitzewelle von über einer Woche regelrecht explodieren. Spitzenwerte um 35 Grad und vereinzelt tropische Nächte machten den Juli 2018 zum wärmsten seit 2010.

Gleichzeitig wird er zwischen Aller und Elbe als einer der drei sonnigsten und drei bis fünf trockensten Julimonate seit mindestens 80 Jahren in die Annalen eingehen. Den einzigen nennenswerten (Land-)Regen brachten das kleine Wetter-Tief „Gislinde“ am 10. und 11. Juli sowie das Gewitter jetzt am Sonnabend.

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