Geldautomat bleibt erhalten

Die nächste Filiale schließt: Sparda-Bank gibt Niederlassung in Uelzen auf

Die Filiale der Sparda-Bank an der Uelzener Gudesstraße schließt zum 25. September. Nach Unternehmensangaben bleibt ein Automatenbereich erhalten.
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Die Filiale der Sparda-Bank an der Uelzener Gudesstraße schließt zum 25. September. Nach Unternehmensangaben bleibt ein Automatenbereich erhalten.

Uelzen – Die Sparda-Bank schließt ihre Filiale an der Gudesstraße in Uelzen. Wie das Geldinstitut auf AZ-Anfrage erklärt, soll das zum 25. September geschehen.

Ein Automatenbereich bleibt erhalten, in dem Geld ein- und ausgezahlt werden kann, Kontoauszüge erhältlich sind und Überweisungen vorgenommen werden können.

Mit der Entscheidung der Sparda-Bank setzt sich das Sterben von Bankfilialen in der Region fort. In den vergangenen Jahren sind bereits unter anderem in Oldenstadt, Holdenstedt, Wieren, Suhlendorf und Gerdau Niederlassungen von Geldinstituten geschlossen worden. Zuletzt hatte die Volksbank Uelzen-Salzwedel, wie berichtet, ihren Standort in Wrestedt aufgegeben.

Kunden nutzen zunehmend das Internet und digitale Angebote, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen. Filialen werden seltener besucht und von den Banken letztlich geschlossen. So ist es auch in diesem Fall. Vor dem Hintergrund des Trends, dass Kunden verstärkt digitale Angebote nutzen würden, habe die Sparda-Bank „Standorte analysiert“ und „Perspektiven abgeleitet“, heißt es gegenüber der AZ.

Die Sparda-Bank hat nicht ein so dichtes Netz an Filialen in der Region wie andere Finanzhäuser. Weitere Niederlassungen außer jener an der Gudesstraße in Uelzen hat sie im Landkreis nicht. Das Finanzhaus verweist auf die technischen Möglichkeiten, durch die Kunden per Video oder am Telefon von „qualifizierten Bankmitarbeitern“ betreut werden können. Wer eine persönliche Beratung etwa zu einer Finanzierung oder Geldanlage wünsche, finde „die nächstgelegenen Filialen“ dann in Celle und in Hannover.

Nach Angaben der Sparda-Bank sind von der Schließung der Filiale rund 3800 Kunden betroffen, die bisher über die Niederlassung betreut werden. In der Filiale sind zwei Mitarbeiterinnen tätig – sie werden „in andere Filialen in der Region wechseln.“

VON NORMAN REUTER

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