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Nach zwei Jahren Corona-Pause: Ostermarkt in Uelzen steht wieder an

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Von: Norman Reuter

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Schausteller Michael Mantau mit seinem Enkel Mason.
Er blickt optimistisch auf den Saisonauftakt in Uelzen: Schausteller Michael Mantau mit seinem Enkel Mason. © Reuter, Norman

Nach zwei Jahren corona-bedingter Pause richtet der Schaustellerverband Uelzen von Sonnabend bis Montag wieder einen Ostermarkt in der Hansestadt aus – mit dem Albrecht-Thaer-Gelände als gewohnten Veranstaltungsort. Geöffnet hat der Rummel an den drei Tagen jeweils von 14 bis 23 Uhr.

Die richtige Position ist gefunden. Am Dienstag gilt es, den Auflieger auf den Boden des Albrecht-Thaer-Geländes abzusetzen. „Er hat ein Gewicht von gut zehn Tonnen“, sagt Roman Mantau. Für ihn und seine Mitarbeiter steht Arbeit an. In wenigen Stunden soll aus dem von der Zugmaschine positionierten Auflieger die Jägerhütte geworden sein, an der sich am Wochenende gestärkt werden kann.

Die Schausteller blicken auf schwierige Zeiten zurück: In der Pandemie fielen Märkte aus oder unterlagen Zugangsvorgaben. Jetzt sind zuletzt viele der Beschränkungen weggefallen (AZ berichtete). Dass damit möglichst viele den Weg zum Uelzener Ostermarkt finden, das hofft Michael Mantau vom Schaustellerverband: „Die Hoffnung ist ganz groß“, sagt er.

Für Sonnabend ist auf dem Albrecht-Thaer-Gelände ab 17 Uhr ein Osterfeuer eingeplant, am Montag soll es eine Aktion geben, bei der laut Michael Mantau Besucher beim Kauf eines Chips für ein Fahrgeschäft einen weiteren erhalten.

Der Breakdancer hat gestern bereits Formen angenommen. Auch der Autoscooter steht. Kräfte wie Marcel Schinner sind dabei, Säulen und Standflächen zu wienern. „Nach zwei Jahren Standzeit ist manches auch zu erneuern und schick zu machen“, sagt Michael Mantau. Neben den Fahrgeschäften werden auch Stände zum Pfeil- und Ballwerfen zu finden sein. „Wir haben auch zwei Zuckerbuden dabei“, sagt Michael Mantau. Für Herzhaftes und Getränke sei gesorgt.

Der Uelzener Ostermarkt soll der Auftakt sein, mit dem die Schausteller wieder richtig Tritt fassen wollen. Nachdem in Uelzen abgebaut wurde, soll es nach Munster, Lauenburg und Lüneburg gehen. Dort gebe es Frühjahrsmärkte, bei denen die Schausteller auf Einnahmen hoffen.

Michael Mantau und seine Kollegen bauen darauf, dass zu Ostern auch das Wetter die Menschen dazu bewegt, zum Markt zu kommen, damit es ein Erfolg wird. Er hoffe auf möglichst viele Besucher, die könne man gebrauchen.

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