27-Jährigen durch Messerstiche getötet

Nach tödlichen Messerstichen in Uelzen: 37-Jähriger freigesprochen

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Nach der Tat sind am Uelzener ZOB Kerzen und Blumen niedergelegt worden, die an das Schicksal des 27-Jährigen erinnern sollen.

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung am späten Abend des 12. Oktobers 2019, die für einen 27-Jährigen in Uelzen tödlich endete, ist heute vor dem Landgericht Lüneburg das Urteil gesprochen worden.

nre Uelzen/Lüneburg. Heute ist ein 37-Jähriger von der Anklage des Totschlags freigesprochen worden. Das Gericht verurteilte ihn lediglich wegen des Besitzes und Führens eines sogenannten Butterfly-Messers. Der Mann durfte im Anschluss an die Verhandlung das Gericht als freier Mann verlassen.

Das Gericht sprach von einer Notwehr-Situation. Am 12. Oktober war es zwischen dem 27-jährigen Opfer und dem 37-jährigen Angeklagten in Uelzens zu einer Auseinandersetzung am ZOB, unterer Bahnhofsausgang, gekommen. Es handelte sich dabei um einen Streit um ein vermeintlich gestohlenes Fahrrad.

Das spätere Opfer soll aggressiv auf den 37-Jährigen zugegangen sein und diesen mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen haben. In der Folge des Gemenges zog der 37-Jährige dann das Messer und stach drei Mal auf das Opfer ein. Ein Stich verletzte das Herz, ein Stich die Lunge – was schließlich zum Tod führte.

Die Eilmeldung aus dem Gericht von Norman Reuter – mehr erfahren AZ-Leser am Mittwoch in der gedruckten und digitalen Ausgabe der AZ.

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