Nach Todesfall im O-See: DLRG rät zur Vorsicht

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dib Uelzen. Nach dem tödlichen Badeunfall im Oldenstädter See hat Dietmar Schulz von der Deutschen Lebensrettungs-Gemeinschaft aus Uelzen gestern betont, dass nur sichere Schwimmer dort baden sollten.

Er hält den See zwar nicht für gefährlicher als andere Naturgewässer, jedoch könne der Wechsel von Sandbänken und tiefen Bereichen irritieren. „Über die Jahre hinweg haben wir den Eindruck gehabt, dass die Wasserpflanzen des Sees wetterbedingt deutlich zugenommen haben“, erklärt er. Badegäste könnten dadurch in Panik geraten. „Je mehr sie sich bewegen, desto mehr verheddern sie sich, sodass es fast zur Fessel wird. “ Sein Tipp: Ruhe bewahren, sich flach im Wasser bewegen und darüber hinwegschwimmen.

Unterdessen geht die Polizei weiterhin davon aus, dass am Dienstagabend der 53-jährige Mann ertrunken ist. Er hatte den O-See allein durchschwimmen wollen. Als er nicht mehr zu sehen war, verständigte seine Bekannte am Ufer die Rettungskräfte. Der Mann wurde geborgen, konnte jedoch nicht mehr reanimiert werden (AZ berichtete).

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