Schöffengericht verurteilt 41-jährigen Uelzener zu anderthalb Jahren Freiheitsstrafe

Nach Messerstichen in Haft

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Vor dem Amtsgericht musste sich ein 41-jähriger Uelzener verantworten.

Uelzen. Sie waren alle alkoholisiert und einige sogar in der Verhandlung nicht nüchtern: Im Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung wurde gestern am zweiten Verhandlungstag ein 41-jähriger Angeklagter vom Amtsgericht Uelzen zu anderthalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Er hatte angegeben, sich mit zwei Messern gegen einen Angriff seines Nachbarn zur Wehr gesetzt zu haben. Ob er sich tatsächlich mit den beiden Waffen verteidigen wollte, wie der Angeklagte beteuerte, konnte nicht bewiesen werden.

Nach vorausgegangenen Streitigkeiten zwischen dem Angeklagten, der bereits unter Bewährung stand, und einem benachbarten Pärchen kam es am 12. März in der Uelzener Wohnung des Angeklagten zum „Showdown“: Der 41-Jährige hatte einen Freund zu Besuch, der sich bei den Nachbarn dafür einsetzen wollte, dass der Streit beigelegt wird, erklärte der Angeklagte. Während der Freund in der Nachbarwohnung gewesen sei, habe sich der Angeklagte mit zwei Messern bewaffnet.

Von Diane Baatani

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