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Nach langer Corona-Pause: Uelzen feiert drei Tage Stadtfest

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Von: Oliver Huchthausen

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Die Musiker der Band „Rick n Rossi“ bei ihrem Auftritt auf der Bühne.
Die Status-Quo-Coverband „Rick n Rossi“ sorgte für gute Stimmung. © Oliver Huchthausen

Das Wetter war gut, die Stimmung großartig. Und so hatten die Besucher des Uelzener Stadtfests am Wochenende jede Menge Spaß. Sie erlebten ein abwechslungsreiches Musikprogramm, zum Beispiel die Status-Quo-Coverband „Rick n Rossi“. Dazu gab es viele weitere Attraktionen und kulinarische Genüsse.

Uelzen – Fünf Anläufe hatte es aufgrund der Corona-Auflagen der vergangenen zwei Jahre gebraucht, doch am Freitagabend um 18.15 Uhr erfolgte endlich der Start mit dem traditionellen Fassanstich durch Bürgermeister Jürgen Markwardt: Das Uelzener Stadtfest 2022 war eröffnet. Auch Cheforganisator Frank Wiechel zeigte sich erleichtert, dass es nun wieder losgehen durfte.

Und wie: Nachdem sich der Regen verzogen hatte, strömten die feierwilligen Besucher in Scharen in die Stadt. Die Mischung aus Verkaufsständen, kulinarischem Angebot, Schaustellern und natürlich den zahlreichen Live-Acts auf den drei Bühnen kam bei ihnen bestens an. Neben lokalen Bands wie „Stepdragon“ oder Clint Ivie war der Auftritt der „Toten Ärzte“ ganz sicher das Highlight am Freitagabend.

Die Band, die europaweit teils vor Tausenden Zuschauern auftritt, rockte die Bühne an der Lüneburger Straße. Bei „Manchmal haben Frauen ein bisschen Haue gern“ von den Ärzten gab Bassist und Bandleader Jey sein Instrument an Sänger Branco weiter und mischte sich unter das Uelzener Publikum – die Stimmung war großartig.

Am Sonnabend hatten die Zuschauer die Gelegenheit, bei Michael Thürnaus Bingo-Jubiläumstour verschiedene Preise abzusahnen. Mit dabei waren auch Elisabeth Fischer und Joachim Vincentini. Die beiden hatten während ihres Urlaubs auf Mallorca beim Bingo Glück und Pech zugleich: Ihren eigentlich attraktiven Preis, einen kostenlosen Leihwagen für drei Tage, hatten sie ausgerechnet an ihrem letzten Urlaubstag gewonnen.

Das musikalische Highlight an diesem Tag war der Auftritt von „Rudolf Rock und den Schockern“, bei denen als prominenter Gastmusiker Hugo Egon Balder am Piano saß. So gut gefüllt hatte man den Herzogenplatz selten erlebt, bei Kultstücken wie „Herzilein“ oder „Motorbiene“ kam prächtige Stimmung auf.

Allerdings musste die Toto-Coverband „Rosanna“ wegen Corona-Erkrankung kurzfristig absagen. Doch für schnellen Ersatz war gesorgt. In die Bresche sprangen „Rick n Rossi“, die als Status-Quo-Coverband mächtig Dampf machten. Auch bei den „Hot Birds“ fehlten Thomas und Patricia Butt coronabedingt. Ihr ehemaliger Kontrabass-Zupfer Heiko Barz übernahm stellvertretend den Gesangs- und Gitarrenpart.

Da nach dem Stadtfest bekanntlich vor dem Stadtfest ist, gibt es bereits jetzt zwei Informationen für 2023: Nächster Stadtfest-Termin wird das Wochenende vom 4. bis 6. August sein, und als Special Guest wird man dann auch Organisator Frank Wiechel live erleben können: Als „Frudo & die Shanties“ wird er zusammen mit den Helgoländer Jungs seit langer Zeit mal wieder als Udo-Lindenberg-Double zu sehen und zu hören sein.

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