Metronom kündigt hartes Vorgehen an

Nach Gullydeckel-Wurf: „Keine Toleranz“ bei Gewalt

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Der Gullydeckel verkeilte sich zwischen Zug und Bahnsteigkannte.

nre Uelzen. Die Eisenbahngesellschaft Metronom kündigt ein hartes Vorgehen nach dem Wurf eines Gullydeckels auf einen Zugbegleiter an.

Wie berichtet, hat das gusseiserne Geschoss, das von einem 29-jährigen Schwarzfahrer geworfen worden war, den Zugbegleiter nur knapp verfehlt. Den Täter erwarten neben einer Strafanzeige auch ein zivilrechtliches Verfahren und ein sofortiger Beförderungsausschluss, erklärt Metronom. Sprecher Björn Pamperin: „Bei Gewalt gibt es für uns keine Toleranz. “ Metronom verfolge jede Straftat, und die Täter würden zur Rechenschaft gezogen.

Bei dem Vorfall mit dem Gullydeckel blieb der Zugbegleiter unverletzt. Weil sich aber der Deckel zwischen Bahnsteigkante und Zug verkeilte, kam es zu Störungen im Fahrplan. Die Abfahrt des Zuges verzögerte sich um mehr als 40 Minuten. Sechs weitere Züge konnten in der Folge auch nicht pünktlich starten, Pendler und Zugreisende kamen deshalb später ans Ziel.

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