Nach Feuer an der Gudesstraße: Manche Mieter schlafen im Haus / Sanierung dauert vier Monate

Rückkehr in ein schwarzes Loch

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An Wohnen in dem Haus sei nach dem Brand nicht zu denken, sagt Mike Schmidt.

nre Uelzen. Nach einem Brand am vergangenen Freitag in einem Wohnhaus an der Gudesstraße in Uelzen (AZ berichtete) werden drei bis vier Monate vergehen, bis alle Schäden beseitigt sind.

Zu dieser Einschätzung seien ein Gutachter und Architekt gekommen, die das Haus in Augenschein genommen hätten, erklärt auf AZ-Anfrage der Vermieter der 16 Wohnungen im Haus, Helmut Müller. Die Bewohner seien gestern darüber informiert worden.

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Für die Mieter stellt sich damit die Frage, wo sie in den kommenden Monaten wohnen können. Nach dem Feuer war der Großteil zunächst bei Verwandten und Freunden untergekommen, eine Gruppe von sechs Hausbewohnern hatte die erste Hilfe der Stadt Uelzen in Anspruch genommen, wie Stadtsprecherin Ute Krüger berichtet. Für sie seien übergangsweise Zimmer im Hotel am Hammersteinplatz organisiert worden. „Am Montag wurden dann Alternativen mit gwk-Wohnungen in Molbath und Molzen sowie Zimmer in der Jugendherberge und im Bö angeboten. Davon hat keiner der Mieter Gebrauch gemacht“, hält Krüger fest. Mike Schmidt, der im Erdgeschoss des Hauses wohnt, wo das Feuer in einer Wohnung und im Flur wütete, ist vorerst im Hotel geblieben, weil – wie er sagt –, „das Bö für ihn keine Alternative ist und er im Haus nicht übernachten könne. Die Wohnung, von der der Brand ausging, ist nur noch ein schwarzes Loch, die Wände und Decken der Flure sind verrußt. [...]

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Die Einsatzbilder

Wohnungsbrand an Gudesstraße in Uelzen

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