Der Einrichtung fehlen 20 000 Euro / Politik will Grundsatzdiskussion zu Strukturen

Musikschule vor dem Umbruch

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Nach welcher Melodie wird künftig die Arbeit in der Musikschule für Stadt und Landkreis Uelzen erfolgen? Die Politik will angesichts eines Haushaltsloches von 20 000 Euro die Einrichtung und ihre Strukturen grundsätzlich diskutieren.

Uelzen. Der Musikschule für Stadt und Landkreis Uelzen fehlen für das kommende Jahr rund 20 000 Euro.

Das Loch in der Kasse der Einrichtung, in der jährlich zwischen 1000 und 1200 Kinder und Erwachsene an Instrumenten und im Gesang ausgebildet werden, lässt dieStadt- und Kreispolitik die Frage stellen, ob die Kreismusikschule nicht komplett auf neue Beine gestellt werden muss, um künftig solche Defizite zu verhindern. Immer wieder buttere die Politik zu, wenn Geld fehle, sagt Claus-Dieter Reese, Vorsitzender der CDU/FDP/RRP-Gruppe. „Ich gehe davon aus, dass es angesichts dieses Defizits zu einer Grundsatzdiskussion kommen wird, wie wir künftig mit der Musikschule umgehen. “.

Die Musikschule finanziert sich durch die Einnahmen aus Unterrichtsgebühren, durch einen geringen Teil an Landesmitteln sowie Zuschüssen von Stadt und Landkreis Uelzen – für 2014 waren dies 319 000 Euro, rund die Hälfte des Gesamtbudgets der Einrichtung. Das operative Geschäft liegt beim Verein der Musikschule – er stellt Musikschullehrer ein, verwaltet mit einem Schatzmeister die Finanzen. Den Vorsitz des Vereins hat Eckehard Lange inne. Im Gespräch mit der AZ bestätigt er, dass auch der Vorstand angesichts der finanziellen Situation an einem Punkt angekommen sei, an dem er sich frage, ob das bisherige Konstrukt noch der richtige Weg sei.

Von Norman Reuter und Diane Baatani

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