Genesis-Coverband „Geneses“ gibt im November Konzert in Uelzen / Bandmitglied Kim Schwarz im Gespräch mit der AZ

Musik, die alle Sinne berührt

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„Geneses“, das sind die Musiker Jochen Pietsch, Carsten Monka, Kai Hildebrand, Alex van den Berg und Kim Schwarz (2. von rechts ). Am Sonnabend, 5. November, um 20 Uhr gibt die Band ihr Debüt in Uelzen im Theater an der Ilmenau.

Uelzen. Mit über 150 Millionen verkaufter Tonträger zählt Genesis zu den erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten. Ihre Hits werden bis heute im Radio gespielt. Superstars wie Peter Gabriel, Phil Collins und Mike & The Mechanics gingen aus der Gruppe hervor.

Genesis so nah wie möglich zu kommen, aber dennoch mit einer eigenen Note versehen, die als Hommage an die großen Vorbilder zu verstehen ist – das ist das Motto der Coverband „Geneses“. 

„Geneses“, das sind die Musiker Jochen Pietsch, Carsten Monka, Kai Hildebrand, Alex van den Berg und Kim Schwarz. Die fünf aus Niedersachsen kennen sich schon länger. Zu einer Band zusammengekommen sind sie erst im Januar 2014. Anfang November touren die Jungs durch Deutschland. Am Sonnabend, 5. November, um 20 Uhr treten sie erstmalig im Theater an der Ilmenau in Uelzen auf. Im Gespräch mit der AZ spricht Bandmitglied Kim Schwarz über den besten Auftritt seines Lebens, die Begegnung mit Genesis-Gitarrist Steve Hackett und über bevorstehende Band-Projekte.

AZ: Seit wann wann sind Sie Genesis-Fan?

Kim Schwarz: Seit 1992, da war ich 14 Jahre alt. Mein Bandkollege Alex van den Berg war damals schon großer Fan und er überredete mich mir eine Live-Übertragung im Fernsehen vom Abschlusskonzert „We can’t dance“ in Knebworth (England) anzuschauen. Von dem Augenblick an war ich infiziert. Davor war für mich die Musik uninteressant.

Heute sind Sie Hauptschlagzeuger in der Band. Wie kam Sie zum Schlagzeugspielen?

Ich habe nach dem besagten Konzert gleich mit dem Schlagzeugspielen angefangen. Alex zeigte mir sogar die ersten Übungen. Er konnte damals schon Schlagzeug spielen. Später spielten wir sogar in einer Band. Und schon da wussten wir bereits, dass wir einmal eine Genesis-Coverband gründen wollen.

Hat der Band-Name „Geneses“ eine Bedeutung?

Ja. Ich bin Lehrer an einem Gymnasium in Braunschweig (lacht). Genesis ist ein biblischer Begriff und bezeichnet die Schöpfungsgeschichte. Der Plural von Genesis ist Geneses. Und das kann man so interpretieren, dass die Band ‘Genesis’ es geschafft hat viele Tribute- und Coverbands zu animieren ihre Musik zu spielen. Aus Genesis sind eben viele „Geneses“ (-Bands) entstanden.

Was war Ihr größter Moment auf der Bühne?

Der mit Abstand beste Auftritt meines Lebens war im Januar 2014. Ich wollte meine Musikschüler für das Instrumentalspiel begeistern. Und hatte die Idee an meiner Schule, mit unsere Band aufzutreten. Unsere Musik kam so gut an, dass wir uns in der Band einig waren, jetzt mit „Geneses“ richtig durchzustarten.

Haben Sie schon einmal ein Band-Mitglied von Genesis getroffen?

Ja, Steve Hackett. Das Ziel von „Geneses“ ist es, mit einem original Genesis-Bandmitglied ein Konzertabend zu bestreiten. Das wäre das Allergrößte (sagt begeistert). Wir hatten Steve Hackett auf seiner Tournee 2015 gefragt, ob er sich vorstellen könnte, bei einem unserer Auftritte als Gast-Gitarrist aufzutreten. Darauf grinste er und sagte ‘We stay in touch’. Er wollte sehen, dass wir uns als Musiker bewähren, denn er kann schließlich nicht bei jeder x-beliebigen Band mitmachen.

Hat Geneses schon eine eigene CD auf den Markt gebracht?

Wir spielen mit dem Gedanken, eine Live-DVD auf dem Markt zu bringen. Eine CD nicht, denn es ist was ganz anderes, wenn man uns live sieht und hört, als wenn man uns nur hört.

Was erwartet das Publikum bei eurem Konzert in Uelzen?

Das Publikum kann sich auf sensationelle Musik freuen, die zeitlos ist und einen in den Bann zieht. Ein Mix aus Pop-Songs, Progressive-Rock mit langen instrumentalen Parts. Alle Sinne werden in unserer Show berührt. Das Konzert wird vor allem sehr unterhaltsam und abwechslungsreich sein.

Von Marilena Berlan

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