Startschuss für Wohnquartier auf ehemaligem Tep&Tap-Gelände lässt weiter auf sich warten / Bauherren vorsichtig mit Terminen

Mühlenstraße: Es fehlt noch die Baugenehmigung

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Die Fläche an der Mühlenstraße ist bereits seit Ende Juni nicht mehr als Parkplatz zu nutzen.

Uelzen. Die Bauherren wollten erst im Juni, dann Ende Juli mit den Arbeiten an der Mühlenstraße begonnen haben, doch die Bagger rollen noch nicht. Der Baustart für ein Wohnquartier auf dem ehemaligen Tep&Tap-Gelände lässt weiter auf sich warten.

Uelzen. Die Bauherren wollten erst im Juni, dann Ende Juli mit den Arbeiten an der Mühlenstraße begonnen haben, doch die Bagger rollen noch nicht. Der Baustart für ein Wohnquartier auf dem ehemaligen Tep&Tap-Gelände lässt weiter auf sich warten. Und darauf angesprochen, wann es nun losgehen wird, wollen das Unternehmen Saevecke und die Uelzener Wohnungsbaugenossenschaft als Bauherren erstmal kein Datum mehr nennen.

Sobald wie möglich solle es losgehen, erklären Bauunternehmer Horst Saevecke und Wolfgang Niebuhr vom Vorstand der Wohnungsgenossenschaft, vielleicht noch in diesem Monat. Aber es fehle noch die Baugenehmigung durch die Stadt Uelzen.

Wie Stadtsprecherin Ute Krüger auf Anfrage mitteilt, konnte die Prüfung des Bauantrages noch nicht abgeschlossen werden, da noch Stellungnahmen Dritter ausstehen würden. „Eine Baugenehmigung wird die Stadtverwaltung erteilen, sobald die Stellungnahmen vorliegen und alle Voraussetzungen des Baurechts erfüllt sind“, so Krüger.

Gutachten zur Statik müssten verfasst werden und es seien viele Absprachen mit den Beteiligten zu treffen, sagt Horst Saevecke zu den Verzögerungen. „Es läuft zäh“, meint der Bauunternehmer. Die Wohnungsgenossenschaft hatte ihrerseits für die Arbeiten noch ein Bauunternehmen in einer Ausschreibung zu finden. „Das ist inzwischen geschehen“, sagt Wolfgang Niebuhr. Eine abschließenden Zustimmung der Leitungsgremien vorausgesetzt, könnten die Arbeiten beginnen, sobald die Baugenehmigung erteilt werde. „Wir hoffen, dass wir den Bau noch vor dem Winter dicht kriegen“, so Niebuhr.

Horst Seavecke will auf der Ecke Mühlenstraße/Kleine Mühlenstraße ein Haus mit neun Eigentumswohnungen errichten und die Genossenschaft will ein Gebäude mit 15 Zwei- und Dreizimmerwohnungen schaffen.

Die geplanten Wohnungen seien begehrt, sagen die Bauherren. Wolfgang Niebuhr: „Wir rechnen mit einer Bauzeit von 12 bis 13 Monaten für unser Haus. Die Interessenten wissen, dass sie sich bis Spätsommer 2016 gedulden müssen, bevor sie einziehen können.“

Von Norman Reuter

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