Gesellschaft für Wohnungsbau investiert rund 3,5 Millionen Euro in Sanierungen

Modern und barrierefrei

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Ronald Schack (6. von links), Geschäftsführer der Gesellschaft für Wohnungsbau des Kreises, zeigte den Mitgliedern des Bauausschusses ein modernisiertes Gebäude an der Hochgraefestraße in Uelzen.

aja Uelzen. Ein Gebäude an der Hochgraefestraße in Uelzen ist für die Gesellschaft für Wohnungsbau des Landkreises Uelzen (gwk) ein Beispiel für ihre Modernisierungspläne. Die Immobilie wurde bei einem Rundgang des Bauausschusses des Landkreises besichtigt.

Außer diesem Mehrparteienhaus standen noch weitere Objekte der gwk Uelzen auf dem Programm, die im Laufe des Jahres umfassend saniert worden waren.

Die Gesamtinvestitionen für die in den Bereichen Instandhaltung, Sanierung und Modernisierung durchgeführten baulichen Maßnahmen werden auch in diesem Jahr rund 3,5 Millionen Euro betragen, teilte Ronald Schack, Geschäftsführer der gwk Uelzen, mit. „Die fortlaufende Modernisierung des Bestands gehört zu den Investitionen, die sich lohnen“, bestätigte der Abteilungsleiter Technik, Matthias Grohne, während er den Mitgliedern des Ausschusses zu den Einzelheiten der Baumaßnahmen die Einsparungspotenziale und die Vorteile für die Mieter und die Gesellschaft erläuterte.

An der Hochgraefestraße wurde die Gebäudehülle mit Dacherneuerung, Dachbodendämmung, Balkonsanierung, neuen Hauseingangselementen und dem ansprechenden Anstrich in einen neuen Zustand versetzt. Außerdem seien alle Wohnungen energietechnisch durch den zusätzlichen Einbau von Lüftungsanlagen und Wärmerückgewinnung auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden, berichtete Matthias Grohne.

Eine Mieterin öffnete ihre Wohnungstür und lud den Ausschuss ein, sich den Standard ihrer Wohnung anzusehen. Wo bauliche Bedingungen barrierefreie Umbaumaßnahmen nicht zulassen, werden die Bäder zumindest in einen „barrierearmen Zustand“ versetzt. „Der Duschwannenrand ist nicht höher als eine Bordsteinkante“, zeigte die 83-jährige Mieterin fröhlich, wie sie mit einem Schritt in die Wanne steigen kann. Alle Maßnahmen werden ausschließlich von den eigenen technischen gwk-Mitarbeitern wie Architekt, Bauingenieur und Bautechniker durchgeführt, die dann in enger Zusammenarbeit mit den ausführenden Firmen die einzelnen Bauabschnitte fertigstellen. Das habe den Vorteil, dass die baulichen Voraussetzungen bei der gwk genauestens bekannt seien.

Am Königsberg zeigte die gwk dem Ausschuss noch das Ergebnis von Dachsanierungsmaßnahmen, am Emsberg wurden umfassend Fassaden und Balkone saniert, und an der Wollsteiner Straße waren komplette Wohnungssanierungen vom Fußbodenbelag bis zu Rauchwarnmeldern zu sehen.

Von Angelika Jansen

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