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Urlaubs-Umfrage: Mittelmeer sowie Nord- und Ostsee sind bei den Uelzenern sehr beliebt

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Von: Lars Lohmann

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Sonnenuntergang
Ob ans Mittelmeer oder doch lieber an die Nord- und Ostsee: Die Uelzener haben nach zwei Jahren Corona-Pandemie wieder Lust auf Urlaub, wie die Umfrage der AZ ergeben hat. © Dörthe Nohrden/dpa-tmn

 Die Uelzener fahren wieder in den Urlaub. Nach zwei Jahren Corona hat sie wieder die Reiselust gepackt. Doch wo zieht es sie hin? Zu den klassischen Urlaubszielen am Mittelmeer oder doch an Nord- und Ostsee?

Uelzen/Landkreis - „Die Leute wollen wieder reisen. Sie haben richtig Lust“, sagt Nina Eckhardt, Büroleiterin der Uelzener Ferienwelt. Diesen Sommer seien vor allem die klassischen Reiseziele im Mittelmeerraum bei den Menschen beliebt – Spanien, Griechenland, die Türkei und Ägypten. Das liege auch daran, dass die Hürden für den Urlaub im Gegensatz zu den Coronajahren gesunken sind. Die Bürokratie sei weniger geworden. „Die Leute wollen raus und viele ans Mittelmeer“, hat Nina Eckhardt beobachtet.

Ein weiterer Trend neben Reisezielen im Mittelmeerraum seien aber nach wie vor auch die Nord- und die Ostsee. Das hat auch Silja Eichmann-Bartels, Geschäftsführerin des First Reisebüros, beobachtet. „Viele wollen an die Nord- und Ostsee.“ Das Sommergeschäft fühle sich wieder wie ein richtiges Reisejahr in den Vor-Coronazeiten an. In dieser Hinsicht gebe es nichts zu klagen. Insgesamt seien die Urlaubsziele sehr gemischt. Aber: „Einige Bereiche laufen wieder wie vor Corona, andere leider noch nicht.“

Einer dieser Bereiche, die wieder beliebter und häufiger gebucht werden, sind Kreuzfahrten – eine Branche, die während der vergangenen zwei Jahre immens unter der Pandemie gelitten hat. „Viele Reedereien haben die Auflagen inzwischen wieder gelockert. Das macht solche Reisen jetzt wieder beliebter“, sagt Nina Eckhardt.

Sie hat auch beobachtet, dass Städtetrips und Kurzreisen wieder vermehrt auf das Interesse der Kundschaft stoßen. Fernreisen seien hingegen ein klassisches Wintergeschäft.

Was die Kunden auch umtreibt, sind die Probleme, die es auf den deutschen Flughäfen bei der Reiseabfertigung gibt. Bisher hätte es aber noch keine Probleme gegeben, berichten beide. „Wir hatten bisher niemanden, der sein Gepäck verloren hat“, sagt Nina Eckhardt. Bei den kürzeren Flugstrecken Richtung Mittelmeer sei dies auch nicht das Problem, sondern eher bei längeren Flugreisen mit Umstieg.

Entscheidend dafür, den Flieger nicht zu verpassen, ist laut Silja Eichmann-Bartels, rechtzeitig am Flughafen zu sein. Vier Stunden vor dem Abflug sollte man inzwischen da sein, um Verzögerungen beim Check-in aufzufangen. „Von unseren Kunden ist bisher noch keiner am Boden geblieben“, sagt sie.

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