Polizei befreit jungen Hund aus misslicher Lage / Autofahrer erleidet Krampfanfall und verunglückt

Mischling in Eiseskälte ausgesetzt

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Offenbar ausgesetzt: ein kleiner Mischlingshund.

Lüneburg. Ermittlungen und Fahndungserfolge aus dem vergangenen Jahr belegen für die Polizei: Gerade der Landkreis Lüneburg mit seiner Nähe zu Autobahnen ist für Einbrecher wegen der guten Infrastruktur und Fluchtwege ein „begehrtes Pflaster“.

Das schlägt sich auch in den Einbruchszahlen nieder, die in den vergangenen Monaten steil nach oben gingen. Drei Tage lang, von Dienstag bis Donnerstag, kontrollierte deshalb ein größeres Polizeiaufgebot den Verkehr vor allem im westlichen Landkreis Lüneburg nach „verdächtigen und interessanten Personen und Fahrzeugen“, so Pressesprecher Kai Richter. Bilanz: 110 Identitätsfeststellungen und 60 durchsuchte Fahrzeuge. Auch anhand der Kontrollen in der vergangenen Woche sowie weiterer Hinweise aus der Bevölkerung auf verdächtige Fahrzeuge erhoffen sich die Ermittler weitere Ansätze, um Tätern auf die Schliche zu kommen.

Weitere Polizeimeldungen

Uelzen. Einer aufmerksamen Anwohnerin an der Straße „Allee“ ist es zu verdanken, dass ein kleiner Mischlingshund, der an einen Ast gebunden war, Donnerstagmorgen von der Polizei befreit und zum Tierheim gebracht werden konnte. Der etwa ein bis zwei Jahre alte Schäferhund-Dackel-Mix hatte wahrscheinlich schon seit Stunden dort ausharren müssen. Die Polizei hofft nun auf Hinweise auf den Besitzer des Hundes und ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Uelzen. Wegen eines Krampfanfalls ist ein 70-jähriger Autofahrer gestern Morgen auf der Dieterichsstraße von der Fahrbahn abgekommen und gegen mit seinem Wagen gegen einen abgestellten Pkw geprallt. Der Senior wurde bewusstlos ins Klinikum gebracht, es entstand 12 000 Euro Schaden.

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