Unfallopfer in Spezialklinik

Minibagger kippt in Uelzen um - Fahrer eingeklemmt

Mit einem Radlader konnten Ersthelfer den Minibagger anheben und den Verletzten befreien. Im Hintergrund steht der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 19“.
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Mit einem Radlader konnten Ersthelfer den Minibagger anheben und den Verletzten in Holdenstedt befreien. Im Hintergrund steht der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 19“.
  • Lars Becker
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Alarm in Holdenstedt: Feuerwehren, Rettungsdienst, ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 19“ und die Polizei rücken aus, weil eine Person unter einem Minibagger eingeklemmt worden ist. Ersthelfer können den Verletzten per Radlader befreien.

Uelzen-Holdenstedt – Mit einer schweren Fußverletzung ist ein Mann am Samstag in Holdenstedt davongekommen, als er im Führerhaus sitzend bei Arbeiten mit einem Minibagger umkippte und dabei teilweise unter dem Arbeitsgerät eingeklemmt wurde.

Augenzeugen reagierten schnell, hoben den Minibagger mit einem ebenfalls an der Unfallstelle in Holdenstedt befindlichen Radlader an, so dass der Verletzte befreit werden konnte.

„Christoph 19“ landet direkt nebenan auf einer Wiese

Die Feuerwehren Holdenstedt, Kirchweyhe und Uelzen waren um 16.50 Uhr alarmiert worden. Außerdem wurde neben Polizei und Rettungsdienst auch ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 19“ angefordert, der unmittelbar auf einer benachbarten Wiese landete, den Patienten aber nicht aufnahm. Dieser wurde zunächst ins Helios Klinikum Uelzen gebracht und dann in eine Spezialklinik verlegt.

Die Feuerwehr Kirchweyhe konnte noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle umkehren, die Blauröcke aus Holdenstedt und Uelzen sicherten den Minibagger zunächst gegen ein weiteres Abstürzen und konnten ihn mit der Seilwinde des Rüstwagens wieder aufrichten. Die dabei auslaufenden Betriebsstoffe wurden unmittelbar aufgefangen. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.

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