Bau der Polizeidienststelle am Schützenplatz läuft / Arbeiten liegen im Plan

6,5 Millionen Euro für Uelzens neue Wache

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Auf dem Gelände am Schützenplatz entsteht die moderne Polizeidienststelle. Rainer Adamcyk und Heinz Joachim Martens (rechts) sehen ein gutes Fortschreiten des Projektes.

Uelzen. Die Bäume auf dem Gelände mussten als erstes weichen. Aktuell laufen noch die Tiefbauarbeiten, in zwei Wochen wächst Uelzens neue Polizeidienststelle voraussichtlich auch in die Höhe: Mehrere Bagger, Sattelschlepper und weitere Baufahrzeuge bewegen gestern am Uelzener Schützenplatz, in Wurfdistanz zur Stadthalle, massig Erdreich.

Hier entsteht auf 5500 Quadratmetern Grundstück die neue Wache (AZ berichtete).

Das Projekt hat Premieren-Charakter. Erstmals erstellt die Volksbank Uelzen-Salzwedel ein Gebäude, das später von einer Landesbehörde genutzt werden wird. „Von anderen Abstimmungskreisen“ spricht deswegen auch der Uelzener Volksbank-Vorstand Rainer Adamczyk. Bauherr zu sein ist für die Genossenschaftsbank zwar nichts Neues, mit den speziellen Anforderungen einer Polizeidienststelle – Gewahrsamszellen etwa oder auch die Sicherstellung permanenter Stromversorgung über einen zweiten Kreislauf – stellten sich aber naturgemäß andere Aufgaben als bei einem Bürogebäude. Mit dem Architekturbüro Fischer und Martens habe man in Uelzen aber einen Partner gefunden, der ähnliche Projekte bereits für Bundespolizei und Bundeswehr durchgeführt hat.

Die Arbeiten laufen gut, man liege im Plan, so Adamcyk. Bis Ende 2018 soll die Polizei ihr neues Domizil beziehen. Vom Investitionsvolumen für das Projekt – nach aktueller Auskunft 6,5 Millionen Euro – profitiert die Region: Wo immer möglich würden Betriebe aus dem Kreis beauftragt, so Adamcyk.

Von Steffen Kahl

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