Einrichtungen im gesamten Landkreis profitierten vom Konjunkturpaket II

Millionen für die Schulen

Sanierung der Fassade am Uelzener Lessing-Gymnasium: Insgesamt flossen fast zwei Millionen Euro in die Einrichtung. Archivfotos (2): Ph. Schulze

Uelzen. Eine neue Küche, eine Mensa, Bibliothek, Verwaltung und Pausenhalle, dazu die Aufstockung des Musikbereichs – 1,95 Millionen Euro flossen in Umbau und Erweiterung des Ganztagsschulbereichs im Uelzener Lessing-Gymnasium. Rund 717 000 Euro steuerte allein der Bund bei.

Das LeG ist damit im Landkreis Uelzen einer der großen Nutznießer vom „Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland zur Sicherung der Arbeitsplätze, Stärkung der Wachstumskräfte und Modernisierung des Landes“ – so der komplette Name des Konjunkturpaketes II, das die Bundesregierung im Jahr 2009 zur Ankurbelung der Wirtschaft und Sicherung von Arbeitsplätzen auflegte. Mit dem Jahr 2011 liefen die Maßnahmen aus, in den Landkreis Uelzen flossen rund 16,8 Millionen Euro.

Den größten „Schluck aus der Pulle“ konnte sich Bad Bevensen genehmigen. So flossen rund 4,18 Millionen Euro in die Kooperative Gesamtschule für die energetische Sanierung des Gebäudes mit Austausch von Fenstern und Türen. Dazu kamen Fassaden- und Dacherneuerung, neue Elektroinstallationen inklusive EDV, neuer Sonnenschutz und die Sanierung des naturwissenschaftlichen Traktes, der entkernt wurde. Rund 3,1 Millionen Euro hat der Bund beigesteuert, weitere 600 000 Euro kamen aus Landesmitteln.

Weitere 1,16 Millionen Euro wurden in die Waldschule der Kurstadt gesteckt: Für den Umbau und die Modernisierung der Einrichtung inklusive Dacherneuerung.

Ein siebenstelliger Betrag wurde auch in die Roscher Grund-, Haupt- und Realschule gesteckt. Auch hier stand eine energetische Sanierung auf dem Programm; dazu musste die Turnhalle grundlegend auf Vordermann gebracht werden – Gesamtkosten: 1,25 Millionen Euro. 1,07 Millionen Euro wurden in die Schule Wrestedt investiert, auch hier standen die Sanierung von Gebäude und Sporthalle im Mittelpunkt. Dazu wurden mobile PC-Arbeitsplätze angeschafft.

1,63 Millionen Euro kosteten die Einrichtung einer Mensa in einem Erweiterungsbau des Uelzener Herzog-Ernst-Gymnasiums und die Ausstattung eines Physikraumes unter anderem mit einer interaktiven Tafel und ein neuer Physik-Sammlungsraum.

Doch nicht nur in Schulen wurde investiert: 300 000 Euro standen im Projektplan für den Erhalt der historischen Bausubstanz bei Domänenplatz, Klostervorplatz und Kirchplatz.

Und ein attraktiveres Waldbad in Bienenbüttel mit neuen Sprungbrettern, Rutsche und neuen Versorgungsanlagen schlägt mit knapp 109 000 Euro zu Buche.

Von Thomas Mitzlaff

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare