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Millionen-Förderung ist gesichert: Bau der Uelzener Wettkampfanlage nimmt Hürde

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Von: Lars Lohmann

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Der Förderbescheid für die geplante Leichtathletik-Wettkampfanlage am Gelände neben dem Lessing-Gymnasium ist eingetroffen. Noch im Sommer könnten die Arbeiten starten.
Der Förderbescheid für die geplante Leichtathletik-Wettkampfanlage am Gelände neben dem Lessing-Gymnasium ist eingetroffen. Noch im Sommer könnten die Arbeiten starten. © Lohmann

Die neue Leichtathletik-Wettkampfanlage samt Neubau einer Sporthalle auf dem Gelände neben dem Lessing-Gymnasium in Uelzen hat eine weitere Hürde genommen.

Uelzen/Landkreis – Anfang dieser Woche ist der lang erwartete Förderbescheid für das Millionenprojekt beim Landkreis eingetroffen. Das teilten Annekatrin Hohls vom Schul- und Kulturamt und Dezernentin Dr. Julia Baumgarten vonseiten des Landkreises in einem Pressegespräch der AZ mit.

Damit ist die mehrmonatige Hängepartie beendet, die innerhalb von Politik und Kreissportbund für Unruhe gesorgt hatte. Die Förderung beläuft sich auf 45 Prozent der Kosten. Dies sind 3,15 Millionen Euro. Hinzu kommen Eigenmittel von 3,8 Millionen Euro.

Im nächsten Schritt wird der Projektbeirat seine Arbeit aufnehmen. In diesem soll neben Vertretern aus Politik, Kreisverwaltung und Stadtverwaltung auch der Kreissportbund vertreten sein. Dann wird laut Annekatrin Hohls der Vorentwurf mit dem Fördergeldgeber „Projektträger Jülich“ abgestimmt, damit die europaweite Ausschreibung erfolgen kann. Das Gebäudemanagement sei nicht untätig gewesen und der Vorentwurf sei so weit, dass er abgestimmt werden könne.

Falls aber die Ausschreibungsergebnisse höher als bisher kalkuliert ausfallen sollten, müsste man sich wieder mit Jülich zusammensetzen und Rücksprache halten. Laut Annekatrin Hohls will der Fördergeldgeber über jede Abweichung von den ursprünglichen Plänen informiert werden. „Für jeden Schritt brauchen wir das Okay aus Jülich“, sagt Annekatrin Hohls.

Wenn alles nach Plan verläuft, kann noch im Sommer mit den Arbeiten begonnen werden. Im ersten Schritt würde dann die Sporthalle an dem Gelände für den geplanten Neubau abgerissen werden. Außerdem würde parallel der Umbau des Sportplatzes zu der Leichtathletik-Wettkampfanlage beginnen. Neben dieser ist auch eine Sanierung des Verwaltungsgebäudes anvisiert, die dann im nächsten Schritt erfolgt.

Bis zum 31. Dezember 2024 muss das Projekt fertiggestellt sein. Damit ist die Förderdauer verlängert worden. Der Grund sind laut Julia Baumgarten die Verzögerungen bei der Genehmigung der Förderung durch Jülich gewesen.

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