Zum richtigen Umgang mit Haustieren

Mieze und die Corona-Krise – Uelzener Versicherungen gibt Hinweise

Ein Herrchen mit seinem treuen Hund: Auch in der jetzigen Situation können Besitzer von Vierbeinern unbesorgt sein. Es gilt nur, die üblichen Hygieneregeln zu beachten, die derzeit von großer Bedeutung sind.
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Ein Herrchen mit seinem treuen Hund: Auch in der jetzigen Situation können Besitzer von Vierbeinern unbesorgt sein. Es gilt nur, die üblichen Hygieneregeln zu beachten, die derzeit von großer Bedeutung sind.

Uelzen – Viele Fragen, viel Verunsicherung: Haustier-Besitzer haben es derzeit nicht leicht, schwirren doch viele Gerüchte bezüglich der Übertragung des Coronavirus auf tierischem Wege durch das Internet.

Die Uelzener Versicherungen, spezialisiert auf Risikoabsicherung für Tiere, kann dazu Antworten und Hilfestellung geben. Ann-Kathrin Rohmann, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, beantwortet die wichtigsten Fragen.

So müssten sich mit Corona infizierte Tierhalter keine Sorgen machen, dass sie ihre Hunde und Katzen anstecken: „Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt, dass bei der Covid-19-Pandemie die Übertragung von Mensch zu Mensch ausschlaggebend für die Verbreitung ist.“ Man könne seinen Schützling also normal weiter versorgen.

Allerdings sollte man sich an die grundsätzlichen Hygieneempfehlungen im Umgang mit Haustieren halten, um sich und den Vierbeiner zu schützen. Dazu gehört, sich vor und nach dem Umgang mit den Tieren oder deren Futter die Hände gründlich mit Seife zu waschen. Auch die Weltorganisation für Tiergesundheit und das Friedrich-Loeffler-Institut empfehlen erkrankten Tierhaltern, von einem allzu engen Kontakt zu ihren Tieren abzusehen. Dazu zählt zum Beispiel das Abschlecken des Gesichts durch die Tiere. Wer als Patient unter häuslicher Quarantäne stehe, sollte seine Freigänger-Katze in dieser Zeit ebenfalls in den eigenen vier Wänden halten und sie auch nicht mit anderen Stubentigern, etwa in einer Katzenpension, zusammen unterbringen. Katzen aus gesunden Haushalten dürften weiterhin auf Streifzug gehen. Hunde könnten ohne Bedenken in den heimischen Garten gelassen werden. Bewegung und frische Luft stärkten das Immunsystem und bauten Stress ab.

Auf keinen Fall sollte man seinen Tieren Masken überziehen oder sie mit Desinfektionsmitteln behandeln. Das führe in der Tat zu Stress und könne Haut sowie Schleimhäute schädigen. In Notfallsituationen nehmen Tierheime grundsätzlich Hunde und Katzen auf. Aber: „Die Tierheime sind stark überlastet. Und die abgegebenen Tiere leiden unter dem Verlust ihrer gewohnten Bezugsperson.“

VON MICHAEL MICHALZIK

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