Szenen im Metronom-Zug

Til Schweiger dreht für „Tatort“ in Uelzen

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Polizist im Einsatz: Til Schweiger schlüpfte wieder für den Sonntagskrimi in die Rolle von Kommissar Nick Tschiller.

Uelzen/Hamburg. 12,6 Millionen Deutsche haben den Fernseher eingeschaltet, als Til Schweiger in der Rolle des Hauptkommissars Nick Tschiller im „Tatort“ seinen ersten Fall löste. Im kommenden Jahr wird Schweiger in weiteren „Tatort“-Krimis am Sonntag „ermitteln“ – und dies mit Uelzen-Bezug.

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bestätigte gegenüber der AZ, dass Szenen für einen Fall in einem Zug der Eisenbahngesellschaft Metronom auf dem Weg von Hamburg nach Uelzen gefilmt wurden. Für die Dreharbeiten spielte nach AZ-Informationen auch das OHE-Werk in der Uhlenköperstadt eine Rolle. Metronom wollte sich zur Beteiligung an den „Tatort“-Produktionen nicht äußern.

Auch der NDR gab sich auf Anfrage zugeknüpft, um nicht allzu viel zu verraten. So viel ist bekannt: Die Geschichte um das organisierte Verbrechen in Hamburg wird fortgeführt. Nick Tschiller alias Til Schweiger hat sich mittlerweile gewandelt, ist verlässlicher Partner und fürsorglicher Vater. Mit der Ruhe ist es jedoch vorbei, als Ehefrau und Tochter spurlos verschwinden – und das zu einem Zeitpunkt, an dem angeblich der von Schweiger verhaftete Clan-Chef Firit Astan aus dem Gefängnis heraus einen Coup plant.

Die Produktion der neuen „Tatort“-Krimis mit dem 50-jährigen Til Schweiger, der in deutschen Kinohits wie „Zweiohrküken“ oder „Männerherzen“ zu sehen war, hatte in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen gesorgt, weil in einem von ihnen auch Schlagerikone Helene Fischer – „Atemlos“ und „Ich will immer wieder dieses Fieber spüren“ – eine Gastrolle haben soll. Wie der NDR mitteilt, laufen die Dreharbeiten an den „Tatort“-Folgen noch bis Ende November.

Von Norman Reuter

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